12.02.2003
München (12.02.03) - Mehr Geld vom Bund für den Hochwasserschutz an der Donau hat Umweltminister Werner Schnappauf beim Hochwassersymposium der Bayerischen Bauindustrie gefordert. Bislang müssten die Menschen an der Donau mit einem 20- bis 30-jährlichen Hochwasserschutz auskommen. Schnappauf will jedoch künftig auch für ein Jahrhundert-Hochwasser gewappnet sein.
"Für den Hochwasserschutz an der Bundeswasserstraße Donau ist der Bund in der Pflicht", sagte Schnappauf. Allein beim Abschnitt Straubing-Vilshofen geht es um eine Größenordnung von 400 Millionen Euro. Seit 1998 sind die Investitionen der Kommunen und des Freistaats Bayern in den Hochwasserschutz von 127 auf 180 Millionen Euro jährlich gestiegen. 2008 soll die Deichsanierung fertig gestellt sein.
Allen Planungen und Baumaßnahmen des "Aktionsplans 2020 für den Hochwasserschutz in Bayern" liegt ein dreigliedriges Gesamtkonzept zu Grunde. Es beinhaltet den natürlichen Hochwasserschutz durch den Hochwasserrückhalt im Uferraum, den technischen Hochwasserschutz durch Deiche, Dämme und Mauern sowie die Verbesserung der Hochwasservorhersage.
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