21.05.2003
Berlin (21.05.03) Bundesumweltminister Jürgen Trittin und der Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), Stephan Kohler, haben am 19. Mai 2003 in Berlin die neue Kampagne "Initiative Solarwärme Plus" gestartet, mit der die Akzeptanz und der Absatz von Solarwärmeanlagen gefördert werden soll.
Über die Kampagne soll der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch weiter gesteigert werden. Darum sollen jetzt private Haushalte verstärkt für die Nutzung der Sonnenenergie zur Bereitstellung von Warmwasser und zur Heizung gewonnen werden.
Bei der Vorstellung der Kampagne wies Umweltminister Trittin darauf hin, dass die gegenwärtige Fläche von installierten Solaranlagen in Höhe von 4,2 Millionen Quadratmeter bis 2006 verdoppelt werden solle. "Solarkollektoren auf dem Dach sind ein wichtiger Schritt in eine umweltgerechte und unabhängige und dabei erschwingliche Energieversorgung", so Trittin. Damit profitiert nicht nur der Verbraucher, sondern auch die Umwelt. Das Potenzial zur Einsparung von klimaschädlichen Treibhausgasen muss genutzt werden, um das Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch bis zum Jahr 2010 zu verdoppeln, zu erreichen.
Ein großes Potenzial sei vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zu sehen sei, hob Geschäftsführer Kohler hervor. Bisher seien 500.000 Anlagen installiert worden. Es komme jedoch ein Potenzial von rund 10 Millionen Häusern in Frage. Deshalb wende sich die Kampagne an Hausbesitzer und Handwerker. "Da Hausbesitzer von Handwerksbetrieben für Sanitär und Heizung über Solarwärme beraten werden, müssen wir dafür sorgen, dass diese der Technik aufgeschlossen gegenüber stehen", erklärte Kohler.
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