14.10.2003
Philippe Busquin, Kommissar für Forschung, stellte heute die Ergebnisse der umfangreichsten Forschungsprojekte zu Überflutungen im Dresdener Ständehaus vor. Die Projekte untersuchen, wie Fluten besser vorhergesagt und verhindert werden können. Außerdem zeigen sie, wie im Falle der Katastrophe die Situation kontrolliert und Schäden gemindert werden können.
„Wissenschaftliche Studien liefern Beweise dafür, dass große Überflutungen zunehmen und ernster werden“, sagte Kommissar Busquin, „Wir müssen gemeinsam handeln, auf dem Europäischen, nationalen und regionalen Level um weitere Flutschäden zu verhindern und zu mildern.“ Im letzten Jahrzehnt hat die EU rund 50 Forschungsprogramme in diesem Bereich mit einem Gesamtbudget von 58 Millionen Euro gestartet. Derzeit entwickelt die Kommission ein Europäisches Flutwarn-System (EFAS).
Fluten sind Europas am weitesten verbreitete Katastrophen. Fast jedes Jahr treten in verschiedenen Gebieten des Kontinents die Flüsse über die Ufer. Von 1980 bis 2002 waren in Frankreich mit 22 Prozent die meisten Überflutungen – gefolgt von Italien (17 Prozent), dem Vereinigten Königreich (12%). Deutschland und Italien meldeten dabei den größten ökonomischen Schaden (11 Milliarden Euro).
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