09.11.2004
Berlin (09.11.04) Im Frühjahr 2004 wurde in Spanien ein neues Einspeisegesetz verabschiedet, das einen regelrechten Photovoltaik-Boom auslöste. Entscheidende Neuerung ist die gesetzliche Garantie der Einspeisetarife über die gesamte Betriebszeit der Anlage. Außerdem profitieren nunmehr auch Anlagen mit einer Kapazität bis 100 kWp von der hohen Einspeisevergütung, die bislang nur bis 5 kWp gewährt wurde.
Auch für Solarthermie bietet Spanien sonnige Perspektiven: Eine wachsende Zahl von spanischen Kommunen hat in letzter Zeit Solarverordnungen erlassen, die die Integration solarthermischer Anlagen in öffentliche oder gewerblich genutzte Gebäude vorschreiben.
"Der spanische Solarmarkt entfaltet derzeit eine starke Wachstumsdynamik", kommentiert Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), die aktuelle Entwicklung. "Als Exportmarkt ist er für deutsche Unternehmen hoch interessant, auch wenn weiterhin bestimmte Markthemmnisse bestehen," so Kohler.
Um die Chancen und Hindernisse im spanischen Solarmarkt richtig einschätzen zu können, benötigen Entscheidungsträger der Solarbranche aktuelle Informationen über Förder- und Finanzierungsbedingungen, genehmigungsrechtliche Aspekte, Marktentwicklung und Marktakteure in Spanien. Diese Informationen bietet der neue „Praxisreport Solarmarkt Spanien“ der dena, der soeben in der Schriftenreihe Exportinitiative Erneuerbare Energien erschienen ist.
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