Bundesregierung will neue Energietechnologien schneller in den Markt bringen

01.06.2005

Berin (01.06.05) - Mit dem 5. Energieforschungsprogramm "Innovation und neue Energietechnologien" trägt die Bundesregierung nach eigenen Angaben zu mehr Investitionssicherheit in Deutschland bei. In den Jahren 2005 bis 2008 fördert sie Forschung und Entwicklung moderner Energietechnologien mit rund 1,7 Milliarden Euro.

Das Bundeskabinett hat am 31. Mai das 5. Energieforschungsprogramm "Innovation und neue Energietechnologien" beschlossen. Die künftige Energieforschungspolitik der Bundesregierung ist ein wichtiger Beitrag Deutschlands zum Schutz der Erdatmosphäre.

Das neue Energieforschungsprogramm ist Teil der "Innovationsinitiative" und setzt neue Akzente, um Innovationsprozesse zu beschleunigen und neue Energietechnologien schneller in den Markt zu bringen. Die Bundesregierung gibt damit der Wirtschaft und der Wissenschaft verlässliche Rahmendaten für die Ausrichtung ihrer eigenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten und trägt zu mehr Investitionssicherheit in Deutschland bei.

Das Programm wählt einen strategischen Ansatz mit klaren Prioritäten für ausgewählte Bereiche und einem relativ breiten Ansatz in den nachrangigen Technologiefeldern. Prioritäre Förderbereiche sind
- moderne Kraftwerkstechnologien auf Basis von Kohle und Gas einschließlich CO2-Abtrennung und CO2-Speicherung,
- Photovoltaik,
- Windenergie im offshore-Bereich,
- Brennstoffzellen,
- Wasserstoff und Energiespeicher,
- Technologien und Verfahren für energieoptimiertes Bauen sowie zur energetischen Nutzung von Biomasse.

Daneben umfasst das Programm - auf breiter Front - die Bereiche energiesparender Technologien in der Industrie, im Gewerbe, im Handel und bei Dienstleistungen, die gesamte Palette der anderen erneuerbaren Energien, wie Wasser, Sonne, und Geothermie, die nukleare Sicherheits- und Endlagerforschung sowie die Fusionsforschung. Damit stehen "Energieeffizienz" und "Erneuerbare Energien" im Vordergrund.

Quelle: Bundesregierung

 

 

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