Bundesregierung forciert Gebäudesanierung

München - 30.11.2005

Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm wird künftig auf 1,5 Milliarden Euro aufgestockt.

Das teilte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesbauminister, Karin Roth, auf dem "zukunft haus Kongress 2005" der Deutschen Energie-Agentur mit. "Eine bessere Energieeffizienz bei Gebäuden spart Betriebskosten und entlastet die Umwelt. Wir wollen die Förderung in diesem Sektor daher deutlich erhöhen. Unser Ziel ist, dass jedes Jahr 5% des älteren Gebäudebestandes energetisch saniert werden. Dazu wird das CO 2-Gebäudesanierungsprogramm zukünftig mit mindestens 1,5 Milliarden Euro pro Jahr ausgestattet", so Roth.

Die Verbesserung der Energieeffizienz ist ein Schwerpunkt der Bundesregierung. Bis 2020 soll die Energieproduktivität in Deutschland gegenüber 1990 verdoppelt werden. Roth verwies auf die Festlegungen der großen Koalition. Sie müssen jetzt schnell umgesetzt werden. Neben der Aufstockung des CO 2-Gebäude-sanierungsprogramms sollen in Kürze Aufwendungen für Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in privaten Haushalten steuerlich absetzbar sein. Dadurch erwartet Roth insgesamt einen Investitionsschub von über 10 Milliarden Euro. "Die energetische Gebäudesanierung wird eine Jobmaschine anwerfen und auf viele Jahre zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Ökologische Verantwortung und positive wirtschaftliche Impulse lassen sich kaum besser miteinander verbinden als bei der Förderung der energetischen Gebäudesanierung. Der Wohnungsbau hat eines der größten Entwicklungspotenziale für nachhaltiges Planen, Bauen und Wirtschaften", so Roth.

 

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

 

 

 

 

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