Bund fördert Energieeffizienz im Gebäudebereich

Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich eine der Schlüsselaufgaben der Bundesregierung

 

Berlin   -  30.03.2006

Laut Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin im BMVBS, ist die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich eine der Schlüsselaufgaben der Bundesregierung. Angesichts stark gestiegener Energiepreise sei dies für Mieterhaushalte und Hausbesitzer immer wichtiger.

Die Bundesregierung wolle mit Ihrem Förderprogramm nicht einen Beitrag zum Klimaschutz sondern auch für Wachstum und Beschäftigung leisten. Der Bund habe daher die Förderprogramme im Gebäudebereich deutlich verbessert und das CO2-Gebäudesanierungsprogramm in den kommenden vier Jahren auf insgesamt 5,6 Milliarden Euro aufgestockt.

Außerdem sollen Selbstnutzer künftig energetische Maßnahmen, wie den Austausch von Heizkesseln, mit Lohnkosten bis zu 3000 Euro zu 20 Prozent von der Steuer absetzen können. Voraussetzung ist die Vorlage von Handwerkerrechnungen.

Energieausweise für den Gebäudebestand sollen für mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt sorgen. So erhalte der Verbraucher einen Hinweis auf die energetische Qualität der angebotenen Immobilie. Sorgen über unangemessene Belastungen der Immobilienwirtschaft seien unbegründet, denn die Bundesregierung werde sich für einfache und kostengünstige Lösungen einsetzen und darüber hinaus die Möglichkeiten für Übergangsregelungen ausschöpfen: "Energieausweise müssen dazu beitragen, die unterschiedlichen energetischen Qualitäten der Gebäude erkennbar zu machen", sagte Roth.

 

 

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