Energiesparen im Gebäudebereich zunehmend wichtig

Hohe Energiepreise erfordern ein Umdenken über den bisherigen Einsatz fossiler Brennstoffe

 

Berlin   -  05.10.2006

Häuser mit effizienten Energiekonzepten und einer energiesparenden Bauweise gewinnen zunehmend an Bedeutung. Energieeffizienz im Gebäudebereich stand deswegen auch im Fokus des Kongresses "zukunft haus", der am 28.09.2006 in Berlin stattfand.

 

In Deutschland wird noch immer 40% der Endenergie im Gebäudebereich benötigt. Neben der Senkung des Energiebedarfs sprechen weitere Vorteile für die energetische Verbesserung der Gebäude. Niedrigere Betriebskosten refinanzieren die Investitionskosten in überschaubaren Zeiträumen, geringe Treibhausgasemissionen leisten einen erheblichen Beitrag zur Erreichung des Kyoto-Klimaschutzziels.

 

Die Bundesregierung setze auf die Einführung der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV), die verstärkte staatliche Förderung bei der energetischen Gebäudesanierung, den Bau von Niedrigenergiehäusern sowie die Aufklärung und Information der Hauseigentümer. Zusätzlich unterstütze der Bund die Bauforschung und technischen Innovationen im Baubereich aus Mitteln des 6-Mrd.-Euro-Sonderprogramm für Forschung und Entwicklung.

 

Die zunehmende Nachfrage nach energetisch hocheffizienten Gebäuden, die das bisherige Anforderungsniveau deutlich unterschreiten, ist eine erfreuliche Entwicklung. Der Schritt vom Niedrigenergiehaus zum Null-Energie-Haus ist absehbar. Laut Bundesbauminister Tiefensee werde die Bundesregierung diesen Prozess weiterhin unterstützen und in diesem Zusammenhang auch mittelfristig das Anforderungsniveau der EnEV überprüfen und weiterentwickeln.

 

 

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