Bayerns Untergrund kostengünstig und klimafreundlich zum Heizen oder Kühlen nutzen
München - 22.10.2006
Bayerns Untergrund lässt sich kostengünstig und klimafreundlich zum Heizen oder Kühlen nutzen. Mit welcher Methode am besten, das zeigen die neuen bayerischen Erdwärme-Nutzungskarten, die Umweltminister Werner Schnappauf in München nach Abschluss der landesweiten geologischen Erfassung vorstellte.
Bereits heute befindet sich Bayern mit rund zwei Drittel der insgesamt in Deutschland erschlossenen Erdwärmeleistung in einer Spitzenposition. Planern, die in eine klimafreundliche Heizung oder Kühlanlage investieren wollen, wird nach den Worten Schnappaufs jetzt mit den Erdwärme-Nutzungskarten eine wertvolle Hilfe an die Hand gegeben. Technische Lösungen würden im Vorfeld besser planbar, die notwendigen rechtlichen Genehmigungsverfahren besser abschätzbar. Für Erdwärmekollektoren, die in einer Tiefe von rund ein bis zwei Metern z.B. im Garten ähnlich wie eine Fußbodenheizung verlegt werden, sind die Bedingungen überall in Bayern günstig. Der Einsatz von meist 20 bis 100 Metern tief gebohrten Erdwärmesonden und von Grundwasserpumpen ist abhängig vom jeweiligen Untergrund und der rechtlichen Genehmigungsfähigkeit. In Wasserschutzgebieten ist er unzulässig.
Die 17 Karten sind kostenfrei unter http://www.geologie.bayern.de/geothermie.html oder auf DVD vom Umweltministerium erhältlich.
Weitere Informationen: http://www.boden.bayern.de
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