Regionalen Energietage im Schweinfurter Mainbogen in Sennfeld
Schweinfurt - 06.02.2007
Hausbesitzer sind wichtige Akteure im Kampf gegen den Klimawandel - Das betonte Umweltstaatssekretär Otmar Bernhard anlässlich der Eröffnung der Regionalen Energietage im Schweinfurter Mainbogen in Sennfeld. Bernhard: "Der Heizenergiebedarf bayerischer Häuser trägt zu über einem Drittel zum Gesamt-Kohlendioxidausstoß Bayerns bei. Hausbesitzer müssen vor allem das Gebäudedach, die Wände und die Fenster sowie die Heizanlage nach Einsparpotenzial unter die Lupe nehmen. Durch energetische Gebäudesanierung allein von Häusern, die vor 1978 gebaut wurden, könnten in Bayern jedes Jahr 11,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Hier ist jeder Euro gut investiert - sowohl in die eigene Vorsorge als auch in den Klimaschutz." Kein Grund auszuruhen, sondern Ansporn sollte laut Bernhard daher sein, dass die Bayern die Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau zur Förderung der CO2-Gebäudesanierung bereits fleißig in Anspruch nehmen.
Der Heizwärmebedarf im Wohnhausbestand liegt bei etwa 210 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Niedrigenergiehäuser und optimal energetisch sanierte Altbauten unterschreiten hingegen sogar die Grenze von 70 Kilowattstunden. Eine Sanierung bringt künftig auch Vorteile beim Energiepass für Gebäude, der voraussichtlich ab 2008 verpflichtend eingeführt wird. "Energetisches Nachrüsten steigert die wirtschaftliche Attraktivität von Gebäuden; der Eigentümer kann so bei Vermietung und Verkauf mit den konkreten Energieverbrauchsdaten werben", machte Bernhard deutlich. Ideale Möglichkeit für jeden Eigentümer, die Einsparpotenziale seines Hauses zu erschließen ist der von der Bayerischen Staatsregierung noch bis Ende Mai geförderte Energiespar-Check, den der Kaminkehrer vornimmt. Weitere Informationen unter: www.klima.bayern.de
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