Wasserreserven sichern - Wassergebiete schützen - Wasser sparen

Umweltstaatssekretär Otmar Bernhard beim Auftakt zur 8. Oberpfälzer Wasserwoche

 

München   -  18.04.2007

Auch im wasserreichen Bayern ist angesichts des Klimawandels der sorgsame Umgang mit dem unersetzbaren Nass ein "Gebot der Stunde". Dies machte Umweltstaatssekretär Otmar Bernhard beim Auftakt zur 8. Oberpfälzer Wasserwoche deutlich: "Klimastudien zeigen, dass der wasserärmere Norden Bayerns im Sommer noch trockener wird. Deshalb ist schon jetzt der Schutz der Wasserreserven uneingeschränkte Pflicht." Maßnahmen sind neben der notwendigen Ausweisung von Wasserschutzgebieten und grundwasserverträglicher Bewirtschaftung auch der verstärkte Einsatz wassersparender Technologien in Industrie und Privathaushalten. "Konsumenten sollten nicht aus den Augen verlieren, dass in der gesamten Herstellungskette von Lebensmitteln und Alltagsprodukten einiges an Wasser verbraucht wird. Auch für die Zukunft müssen wir sicherstellen, dass unser Wasser dafür ausreicht," betonte Bernhard.

Durchschnittlich verbrauchen Bayerns Bürger täglich 135 Liter Trinkwasser. Bayerisches Trinkwasser stammt zu 95 Prozent direkt aus Grund- und Quellwasser. Zwei Drittel des Trinkwassers gelangen ohne jede Aufbereitung an den Verbraucher. "Unser Anspruch bleibt: Trinkwasser in Bayern soll so naturbelassen wie möglich aus dem Hahn kommen. Das ist selbst in Europa keine Selbstverständlichkeit", erläuterte Bernhard. Mehr als 10.000 Brunnen und Quellen sowie zwei große Trinkwasser-Talsperren versorgen im Freistaat die Bevölkerung mit Trinkwasser. Um den Schutz der vielen Trinkwasserbrunnen auf Dauer zu erhalten, haben Kommunen seit 1950 mehr als fünf Milliarden Euro in die Wasserversorgung investiert; rund drei Milliarden Euro hat der Staat dazu beigesteuert. 

 

 

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