Bayerns Strom aus Wasserkraft vermeidet jährlich 10 Millionen Tonnen CO2

18 Prozent Anteil an der gesamten Stromerzeugung

 

München   -  03.05.2007

Wie das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz mitteilt, soll die Wasserkraft soll naturverträglich weiter ausgebaut werden. Laut Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf trage die Wasserkraft mit rund 18 Prozent Anteil an der gesamten Stromerzeugung erheblich dazu bei, dass Bayern zu den Top10 der klimafreundlichsten Regionen Europas zählt. Schnappauf: "Bayerns Wasserkraftnutzung spart jetzt schon insgesamt jährlich 10 Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids. Unsere Untersuchungen zeigen, dass es theoretisch immer noch ein erschließbares Wasserkraft-Potenzial von 10 Prozent gibt. Wie dieses Potenzial nachhaltig und umweltverträglich genutzt werden kann, gilt es im Einzelfall zu prüfen." Das mit den großen Wasserkraftbetreibern beschlossene Eckpunktepapier sei Garant, dass die Wasserkraftnutzung verträglich mit Belangen des Gewässer- und Naturschutzes optimiert werde. Durch den Asubau ließe sich eine Steigerung der Stromproduktion um 10% erzielen. Momentan werden in Bayern gut 13.000 GWh Strom mit den rund 4.250 Wasserkraftanlagen erzeugt. Das entspricht in etwa dem Stromverbrauchs München in 2 Jahren. Laut Schnappauf, ist "Wasserkraftstrom erneuerbar, emissionsfrei, zuverlässig und mit einem Wirkungsgrad von zirka 90 Prozent äußerst effektiv" in seiner Rede vor dem Landtag.

 

 

 

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