Bayerns Umweltstaatssekretär Otmar Bernhard zieht Zwischenbilanz zum Bodenschutzprogramm
München - 24.05.2007
Laut Bayerns Umweltstaatssekretär Otmar Bernhard habe der Flächenverbrauch seit 2000 halbiert werden können, für rund 40 Prozent der Landesfläche seien die Grundwasserverhältnisse erfasst und die Altlastensanierung vorangebracht worden. Bayern habe 1991 als eines der ersten Länder in Deutschland ein eigenes Bodenschutzprogramm beschlossen. Die von Brüssel geplante Rahmenrichtlinie zum Bodenschutz lehnt Bayern als unnötige Überregulierung ab.
Mit der Aktualisierung des Bayerischen Bodenschutzprogramms wurde der Schutz des Bodens effizienter gemacht, die wesentlichen Ziele noch einmal gestrafft. Bayern konnte den Flächenverbrauch von 28,4 ha im Jahr 2000 auf mittlerweile 15,8 Hektar pro Tag drücken. "Gemeinsame Herausforderung ist die Flächeninanspruchnahme durch flächensparendes Bauen, Brachflächenrecycling und maßvolle Nachverdichtung sowie durch Aktivierung bestehender innerörtlicher Baulücken noch weiter zu verringern", so Bernhard in seinem Bericht vor dem Bayerischen Landtag. Im September 2007 werde mit dem Bayerischen Flächensparforum für Kommunen, Städteplaner und Architekten ein regelmäßiges Fachsymposium zum Erfahrungsaustausch etabliert. Denn nach Schätzungen des Landesamtes für Umwelt liegen nach wie vor bis zu 20 Prozent der innerörtlichen Flächen brach, obwohl sie für eine Bebauung oder Nachverdichtung in Frage kämen.
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