Flächenverbrauch in Deutschland nimmt weiter zu

113 Hektar werden täglich in Anspruch genommen

 

Wiesbaden   -  05.11.2007

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland in den Jahren 2003 bis 2006 insgesamt um 1 657 km² oder 113 Hektar pro Tag zugenommen. Dies geht aus den Ergebnissen der Flächenerhebung 2006 hervor. 

Ziel der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ist es, die tägliche Inanspruchnahme neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen bis zum Jahr 2020 auf 30 Hektar/Tag zu reduzieren.

"Siedlungs- und Verkehrsfläche" und "versiegelte Fläche" dürfen nicht gleichgesetzt werden. Die Siedlungs- und Verkehrsflächen umfassen auch einen erheblichen Anteil unbebauter und nicht versiegelter Flächen.

46 438 km² oder 13,0% der Bodenfläche Deutschlands (357 115 km²) werden dabei für Siedlungs- und Verkehrszwecke in Anspruch genommen. Davon entfallen 28 811 km² oder 8,1% auf die Siedlungsfläche, 17 627 km² oder 4,9% auf die Verkehrsfläche.

Der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche liegt in den Stadtstaaten Berlin (69,7%), Hamburg (59,4%) und Bremen (56,7%) am höchsten. In den anderen Bundesländern reicht die Spanne des Siedlungs- und Verkehrsflächenanteils von 7,5% in Mecklenburg-Vorpommern bis 21,9% in Nordrhein-Westfalen.

 

 

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