Innenstaatssekretär Gerhard Eck informiert über Ressourcenverbrauch beim Hochbau

Gewaltiges Einsparpotenzial im Bausektor

 

München   -  02.03.2010

Laut Innenstaatssekretär Gerhard Eck im Bayerisches Staatsministerium des Innern stecke ein enormes Potential zur Energie- und Ressourcenschonung im gesamten Bausektor.

Bei der Informtionsveranstaltung "Landschaft und Bauen" heute in München erklärte Eck: "Wenn wir bauen, wirkt sich das unmittelbar auf die Natur und Landschaft aus. Auch die Erzeugung, der Einbau und die Entsorgung von Baustoffen und Bauteilen sowie die durch den Gebäudebetrieb entstehenden Emissionen wirken sich auf die Umwelt aus. Deshalb ist es unser Ziel, den Ressourcenverbrauch beim Bau und Betrieb von Bauwerken zu minimieren. Gerade im Bausektor steckt noch ein gewaltiges Einsparpotential. Dieses Potential wollen wir so weit wie möglich ausschöpfen – zum Wohle der Umwelt und für eine lebenswerte Zukunft."

Eck informierte über die Schwerpunkte umweltorientierten Bauens und über die wachsende Bedeutung der Landschaftsplanung. Im Staatlichen Hochbau steht beim nachhaltigen und umweltgerechten Bauen neben dem Klimaschutz die Einbindung der Bauwerke in die Landschaft im Vordergrund. Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2010 zum ''Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt'' erklärt. Das ist ein weiterer Ansporn, bei staatlichen Bautätigkeiten alles daran zu setzen, damit der Verlust der Lebensräume und Arten so gering wie möglich bleibt und weitestgehend wieder ausgeglichen wird. Beim Bau neuer Verkehrswege ist deren ökologische Durchlässigkeit sicherzustellen und bei vorhandenen Straßen ist die Zerschneidungs- und Barrierewirkung abzumildern. Innenstaatsekretär Eck: "Hierzu können Grünbrücken einen wichtigen Beitrag leisten. In diesem Jahr werden wir mit dem Bau von Grünbrücken an der A 93 bei Rehau und an der A 7 bei Oberthulba beginnen. Weitere vier Grünbrücken an der A 8 westlich von Augsburg und an der A 3 im Spessart und im Steigerwald sind in Planung. Einen weiteren wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität wird das Amphibienschutzprogramm 2010 – 2014 der bayerischen Straßenbauverwaltung leisten. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, in den nächsten fünf Jahren Amphibienschutzmaßnahmen an den 39 landesweit bedeutendsten ''Wanderwegen'' zu erstellen. Seit 1990 haben wir im überörtlichen bayerischen Straßennetz insgesamt 175 km Leiteinrichtungen und 900 Querungsbauwerke neu errichtet und dafür rund 20 Millionen Euro ausgegeben."

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern

 

 

[ zurück ]

 

Bayerische
Ingenieurekammer-Bau

Körperschaft des öffentlichen Rechts

Schloßschmidstraße 3
80639 München
Telefon 089 419434-0
info@bayika.de

► Aktuelles ► Kurznachrichten
Planer- und Ingenieursuche
Partner Mittelstandspakt Bayern

Partner Klima-Allianz Bayern