Gerhard Hess über die jüngsten politischen Entscheidungen zum Ausbau der Windkraft
Ortsangabe - 22.01.2006
„Die Energiewende schaffen wir nur, wenn wir alle erneuerbaren Energiequellen nutzen und dazu die technisch fortschrittlichste Lösung anwenden. Das gilt insbesondere für die Windkraft“, schließt sich Gerhard Hess, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Bauindustrieverbandes, der Kritik des Präsidenten
des bayerischen Bauernverbandes, Walter Heidl, an den jüngsten politischen Entscheidungen
zum Ausbau der Windkraft an.
Hess wendet sich insbesondere gegen die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vorgesehene Möglichkeit, die Abstände zu Windkraftanlagen bis auf das Zehnfache der Turmhöhe auszuweiten. Wenn das umgesetzt würde, wäre es das Aus für moderne Windkraft in Bayern, so Hess: „Dabei brauchen wir diese modernen Anlagen dringend in Bayern: Die von ihnen erzeugte Energie erfordert nur kurze Transportwege und sie trägt mit dazu bei, Bayerns Abhängigkeit von Energieimporten zu verringern.
Moderne Windkraftanlagen ermöglichen zudem Wertschöpfung in den ländlichen Räumen Bayerns. Der Windkraftausbau ist somit ein Förderprogramm für die ländlichen Räume in Bayern.“
(Quelle: Bayerischer Bauindustrieverband e.V.)
[ zurück ]
Bayerische
Ingenieurekammer-Bau
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Schloßschmidstraße 3
80639 München
Telefon 089 419434-0
info@bayika.de