09.11.2004
Wiesbaden (09.11.04) - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes meldeten die deutschen Insolvenzgerichte für August 2004 9 985 Insolvenzfälle, 29% mehr als im August 2003. Davon entfielen 3 141 Insolvenzen auf Unternehmen und 6 844 auf andere Schuldner. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen lag damit um 4% und die Zahl der Insolvenzen der übrigen Schuldner um 45% höher als im August 2003. Die stärkste Gruppe der übrigen Schuldner bildeten die Verbraucher mit 4 343 Fällen (+ 66%), gefolgt von 1 901 ehemals selbstständig Tätigen (+ 19%), 384 Gesellschaftern größerer Unternehmen (+ 41%) und 216 Nachlassinsolvenzen (– 4%).
Die offenen Forderungen der Gläubiger blieben im August 2004 mit 3,1 Milliarden Euro in etwa gleich hoch wie im August 2003. Knapp 70% der Forderungen betrafen Unternehmen.
Von Januar bis August 2004 wurden bisher 76 982 Insolvenzen gemeldet (+ 16%), davon 26 489 von Unternehmen (– 0,3%) und 50 493 von anderen Schuldnern (+ 27%).
Die Forderungen je Insolvenzfall betrugen in den ersten acht Monaten dieses Jahres knapp 350 000 Euro; das waren etwa 100 000 Euro weniger als in den ersten acht Monaten des Vorjahres.
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