Dramatischer Ergebnis-Einbruch bei größeren Planungsbüros

14.06.2005

Die Unternehmensdaten wie Gewinn und Umsatzrendite haben sich im Vergleich zu 2003 dramatisch verschlechtert. Viele größere Büros haben das Jahr 2004 mit Verlusten abgeschlossen. Ingenieur- und Architekturbüros mit mehr als 50 Mitarbeitern sind am stärksten von der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage der Planungsbranche betroffen. Das ergibt sich aus dem AHO-Bürokostenvergleich 2004, dessen Ergebnisse auf der Mitgliederversammlung des Ausschusses der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e. V. (AHO) in Berlin vorgestellt wurden.

AHO-Vorsitzender Ernst Ebert beschreibt die Ursache mit der geringen Nachfrage und dem ruinösen Wettbewerb, der besonders durch die öffentliche Hand forciert werde. Auch die Umsätze, die insbesondere die großen Büros mit mehr als 50 Mitarbeitern im Ausland erwirtschaften – immerhin durchschnittlich acht Prozent -, haben nicht ausgereicht, die schlechte Marktsituation im Inland auszugleichen. "Und das, obwohl die Personalkosten bereits durch Entlassungen, Outsourcing, flexible Gehälter und längere Arbeitszeiten prozentual erheblich reduziert wurden", betont Ebert.

Der AHO-Vorsitzende fordert die Politik auf, trotz des anstehenden Wahlkampfes die dringend erforderliche Novellierung der HOAI voranzutreiben. Ebert: "Es tut schon weh, den Stillstand auf der politischen Bühne in den vergangenen Jahren mitzuerleben, während sich die Lage der Branche zunehmend verschlechtert".

Quelle: AHO

AHO

 

 

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