12.03.2003
Berlin (12.03.03) Die Programme PRO INNO, InnoNet, IGF und FuE-Projektförderung NBL sollen ab 2004 mit einer Anzahl von Besserungen auf weitere fünf Jahre fortgesetzt werden. Das Ministerium hatte im Jahr 2000 eine unabhängige Kommission zur Evaluation der Förderprogramme für Forschungskooperationen eingesetzt, um Kooperation und Vernetzung zwischen Wirtschaft und Forschung in den Förderprogrammen effizienter und transparenter zu gestalten.
Die Mitglieder der Evaluierungskommission wurden jetzt über den Stand der Umsetzung ihrer Empfehlungen informiert:
Die Förderbedingungen der vier Programme werden angeglichen (abgestimmte Konditionen und einheitliche Kalkulationsgrundlagen).
Die Erfolgskontrolle in allen Programmen wird aufgrund der bisherigen Erfahrungen ausgebaut.
Bei der Industriellen Gemeinschaftsforschung werden die Leistungen der Wirtschaft projektbezogen ausgewiesen, kommen mehr Wettbewerbs-elemente bei der Auswahl der Projekte zum Zuge und kleine und mittlere Unternehmen erhalten mehr Einfluss bei der Projektgenerierung und in den projektbegleitenden Ausschüssen.
Im Rahmen von PRO INNO entfällt die Beschränkung auf zwei Projekte; statt dessen wird eine Obergrenze für die mögliche Gesamtförderung eingeführt und es werden transnationale Kooperationen mit einer höheren Förderquote unterstützt.
FuE NBL wird unter dem Namen INNO-WATT (INNOVATIVE WACHSTUMSTRÄGER) fortgeführt. Antragsberechtigt sind künftig forschungsintensive Unternehmen auch des produzierenden Gewerbes und gemeinnützige Forschungseinrichtungen aus den neuen Bundesländern und Berlin, die sich als Wachstumsträger erwiesen haben. Die Förderung von neu gegründeten Unternehmen erfolgt dann ausschließlich aus anderen bestehenden Förderprogrammen.
Nach Einschätzung der Kommissionsmitglieder verfügt das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit damit über ein - inhaltlich und verfahrensmäßig - modernes Instrumentarium der Technologieförderung.
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