Sanierung im Gebäudebereich noch stärker vom Bund gefördert

07.05.2003

Berlin (06.05.03) Die Bundesregierung stellt zusätzlich 160 Millionen Euro jährlich für Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudebereich bereit. Damit werden die Fördermöglichkeiten in diesem Bereich erheblich erweitert. Unter anderem wird die Förderung der erneuerbaren Energien ausgebaut und der Austausch von Kohle-, Öl- und Gasöfen künftig als Einzelmaßnahme gefördert. Die Gelder werden von der KfW vergeben.
Die Bundesregierung stellt seit 2001 im Rahmen ihres Klimaschutzprogramms insgesamt 1 Milliarde Euro Haushaltsmittel bis 2005 für Klimaschutzmaßnahmen im Wohngebäudebestand bereit. Aus dem Aufkommen der Ökosteuer werden nun zusätzlich 160 Millionen Euro jährlich bereitgestellt, damit stehen bis 2005 pro Jahr 360 Millionen Euro zur Verfügung.

Bundesbauminister Dr. Manfred Stolpe: "Ein wesentliches Element der neuen Fördermöglichkeiten - die Erreichung des Niedrigenergiehausniveaus im Bestand - wird nachhaltige und zielgerichtete Sanierungen des Altbaubestandes in Gang bringen. Unser Ziel ist es, dass diese Gebäude zukünftig nicht mehr Energie verbrauchen als moderne Neubauten. Darüber hinaus setzen wir neue Akzente für den Austausch veralteter Heizungen, die Ausstattung von Altbauten mit modernen Heizsystemen zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen und für ökologisch sehr anspruchsvolle Neubauten."

Bundesumweltminister Jürgen Trittin: "Im Gebäudebereich gibt es ein großes Potenzial für die Minderung der CO2-Emissionen. Mit den neuen Fördermöglichkeiten wird der Klimaschutz in diesem Bereich erheblich verbessert. Das Gebäudesanierungsprogramm dient nicht nur dem Klima, sondern schafft und sichert dauerhaft auch Arbeitsplätze im Baugewerbe und Handwerk. Klimaschutz wird immer mehr zu einer Jobmaschine. Mit der Bereitstellung von Mitteln aus dem Aufkommen der Ökosteuer geben wir das Geld an die Bürgerinnen und Bürger zurück. Damit kann jede und jeder spüren, dass Energiesparen auch dem eigenen Portemonnaie zugute kommt."

Informationen und Programmdetails erhalten sie zum Ortstarif unter der Telefonnummer 01801/33 55 77 (Informationszentrum) oder im Internet unter www.kfw.de .Außerdem ist die kostenlose Berechnung der Energieverbrauchszahl von Wohngebäuden auch unter dem im Auftrag der KfW entwickelten Internetberater www.co2online.de möglich.

 

 

[ zurück zur Übersicht ]

Bayerische
Ingenieurekammer-Bau

Körperschaft des öffentlichen Rechts

Schloßschmidstraße 3
80639 München
Telefon 089 419434-0
info@bayika.de

► Aktuelles ► Kurznachrichten
Planer- und Ingenieursuche
Partner Mittelstandspakt Bayern

Partner Klima-Allianz Bayern