Innovative Projekte im Städtebau

28.05.2003

Berlin (28.05.03)Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) sucht und präsentiert innovative Projekte im Städtebau (IProS). Nachhaltige Stadtentwicklung braucht Vorbilder und gute Beispiele aus der städtebaulichen Praxis. Zu dieser Erkenntnis hat die Diskussion über nachhaltige Entwicklung geführt. In diesem Sinne haben das BMVBW und BBR zunächst 20 Modellvorhaben aus dem Programm "Experimenteller Wohnungs- und Städtebau" (ExWoSt) ausgewählt und publiziert. Über den Kreis der ExWoSt-Vorhaben hinaus werden jetzt unter www.werkstatt-stadt.de weitere Beispiele präsentiert.WerkstattStadt versteht sich als Informationsplattform für Wissen aus der Praxis für die Praxis.
Alle Interessierten aus Forschung und Praxis sind eingeladen, diese Projektdokumentation durch weitere Beispiele aus der bundesweiten Städtebaupraxis zu bereichern. Für die Projektanmeldung kann der elektronische Projektbogen unter www.werkstatt-stadt.de genutzt werden.
Gefragt sind städtebauliche Projekte, die bereits realisiert sind oder sich in der praktischen Umsetzung befinden und innovative Beiträge zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung leisten. Es interessieren sowohl umfassende Projekte und Einzelmaßnahmen als auch Prozesse der Beteiligung und Kooperation.
Die Beiträge können sich auf unterschiedliche räumliche Ebenen beziehen: Stadt, Stadtteil oder Quartier. Die thematischen Schwerpunkte orientieren sich an zentralen Herausforderungen einer zukunftsfähigen Städtebaupolitik. Die städtebaulichen Handlungsfelder sind:
• haushälterisches Bodenmanagement,
• vorsorgender Umweltschutz,
• stadtverträgliche Mobilitätssteuerung,
• sozialverantwortliche Wohnungsversorgung,
• standortsichernde Wirtschaftsförderung,
• integrierte Stadtentwicklung.
Für eine Publikation auf WerkstattStadt sollen die Projekte folgende Anforderungen erfüllen:
• Projektreife: Die Projekte sollen realisiert oder in der fortgeschrittenen Umsetzung sein.
• Städtebaurelevanz: Die Projekte sollen stadträumliche Wirkungen haben.
• Praxistauglichkeit: Die Machbarkeit der Projekte, Maßnahmen und Verfahren soll bereits in der städtebaulichen Praxis nachzuweisen sein.
• Innovationsgehalt: Es sind Qualitäten gefragt, die in mindestens einem Handlungsfeld über bereits verbreitete Standards hinaus reichen.
• Vorbildeignung: Es werden Lösungsansätze gesucht, die über den Einzelfall hinaus übertragbar sind bzw. Anregungen für ähnliche Fälle geben.

 

 

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