Neues Förderprogramm für Bauherren: Dämmen mit nachwachsenden Rohstoffen

24.07.2003

Berlin (23.07.03) "Das Bundesverbraucherministerium fördert ab sofort den Kauf von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Mit diesem wirtschaftlichen Anreiz zum Dämmen mit Produkten aus Flachs, Hanf, Getreide oder Schafwolle geht die Bundesregierung einen weiteren Schritt, um nachwachsende Rohstoffe verstärkt am Markt zu etablieren", erklärte Dr. Gerald Thalheim, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium.Die Förderung sei Teil des Markteinführungsprogramms "Nachwachsende Rohstoffe" mit dem die Bundesregierung auch deren Anbau unterstützt. Dämmstoffe aus Naturfasern überzeugten nicht nur durch hervorragende Eigenschaften in der Schall- und Wärmeisolierung, sondern könnten durch die Regulation der Luftfeuchtigkeit auch das Raumklima verbessern. Zudem böten sie auch der heimischen Landwirtschaft attraktive neue Absatzmärkte z.B. bei Anbau und Verarbeitung von Faserpflanzen, so Thalheim. Die Förderrichtlinie "Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen" spricht Sanierer von Altbausubstanz ebenso an wie Bauherren oder Bauträger von Neubauten. Gefördert wird abhängig von der Zusammensetzung des Dämmmaterials in zwei Kategorien, wobei ein maximaler Zuschuss von 40 Euro pro Kubikmeter gewährt werden kann.
Interessenten können die förderfähigen Naturdämmstoffe einer so genannten Positivliste entnehmen, die neben weiteren detaillierten Informationen und den Antragsunterlagen im Internet unter www.naturdaemmstoffe.info zu finden ist. Weitergehende Informationen können im Servicebüro der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) unter Tel. 0228/9857999 oder per e-Mail daemmstoffe@fnr.de angefordert werden.

 

 

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