Städtebauförderungsprogramm in Bayern

08.06.2004

München (08.06.04) - Der Freistaat Bayern stellt trotz der angespannten Finanzsituation für das bayerische Städtebauförderungsprogramm im Jahr 2004 Landesfinanzhilfen in Höhe von rund 22 Millionen Euro zur Verfügung. "Damit können zusammen mit den Anteilen der im diesjährigen Programm aufgenommenen 329 Kommunen heuer in Bayern städtebauliche Investitionen in Höhe von 36,4 Millionen Euro unmittelbar finanziert werden", teilt Innenminister Dr. Günther Beckstein heute in München mit. Das alphabetische Verzeichnis der in das diesjährige Programm aufgenommenen Kommunen und weitere Informationen zur Städtebauförderung sind im Internet abrufbar unter http://www.staedtebaufoerderung.bayern.de.

Für Beckstein ist das Bayerische Städtebauförderungsprogramm eine notwendige Ergänzung der städtebaulich wirksamen Bund-Länder- und EU-Programme: "Mit dem bayerischen Programm werden in besonderer Weise landesspezifische Interessen verfolgt und entsprechende Schwerpunkte bei der städtebaulichen Sanierung und Entwicklung gesetzt. Von den bereitgestellten Fördermitteln des diesjährigen Programms fließen 77,7 Prozent in den ländlichen Raum. Davon entfallen 27,6 Prozent auf das ehemalige Zonenrandgebiet." Laut Beckstein stehen dabei Maßnahmen im Vordergrund, die städtebauliche Probleme als Folge der globalen Veränderung lösen, nachhaltige Entwicklungen in den Kommunen und ihrem regionalen Umfeld unterstützen, eine sozialräumliche Polarisierung in den Städten verhindern und eine Aufwärtsentwicklung in Problemquartieren einleiten sowie bürgerschaftliches Engagement und die Kooperation öffentlicher und privater Akteure bei der städtebaulichen Erneuerung der Kommunen ermöglichen.

Die Schwerpunkte der Städtebauförderung liegen deshalb in der Stärkung der Innenstädte und Ortszentren, den "Soziale Stadt" - Projekten, der Wiedernutzung brach gefallener Flächen von Bahn, Militär und Gewerbe und der nachhaltigen Erneuerung des Bestandes. Auch geht von der Städtebauförderung eine hohe Anstoßwirkung für weitere Investitionen aus: Der Einsatz eines Euros an staatlichen Fördermitteln zieht bis zu acht weitere Euros an öffentlichen und privaten Investitionen nach sich. "Damit leistet die Städtebauförderung auch einen wertvollen Beitrag für den örtlichen Arbeitsmarkt. Dies ist vor allem dort von großer Bedeutung, wo strukturell bedingt Bevölkerung und Betriebe abwandern sowie hohe Arbeitslosigkeit herrscht", erläutert Beckstein.

Quelle: STMI

www.staedtebaufoerderung.bayern.de.

 

 

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