01.09.2004
Berlin (01.09.04) Laut einer empirica-Studie, die die LBS in Auftrag gegeben hat, führt der Subventionsabbau seit Jahresbeginn zu wachsender Ungleichbehandlung von Mietern und Selbstnutzern. Eine Abschaffung der Eigenheimzulage würde den Wohnungsmarkt ganz in Schieflage bringen.
Der Anschein, Wohneigentümer würden durch die steuerliche Förderung mit der Eigenheimzulage einseitig begünstigt, ist weit verbreitet. Tatsächlich aber profitieren Mieter sogar in höherem Ausmaß von Steuervergünstigungen für den Mietwohnungsbau. Dies belegt die aktuelle Studie „Mieter oder Eigentümer – wer wird stärker gefördert“ des Forschungsinstituts empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS), die heute in Berlin präsentiert wurde. „Wer jetzt die Eigenheimzulage ganz in Frage stellt, treibt die staatliche Diskriminierung des Wohneigentums auf die Spitze“, kommentierte LBS-Verbandsdirektor Dr. Hartwig Hamm das Ergebnis der Studie.
Die Ergebnisse der Studie können auf der Internet-Seite der LBS nachgelesen werden:
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