Gebäudesanierungsprogramm wird noch stärker beworben

Über 400.000 Wohnungen in den vergangenen beiden Jahren wurden gefördert.

 

Berlin   -  11.02.2008

Der Bundesminsiter für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat die neue Kampagne zur CO2-Gebäudesanierung in Berlin vorgestellt. Nach Angaben des Ministeriums sollen riesige Litfasssäulen mit roter Strickmütze in Deutschlands Städten für die Sanierung von Gebäuden werben, um Energie, Emissionen und letztlich Geld zu sparen.

Laut Tiefensee ist das CO2-Gebäudesanierungsprogramm außerordentlich erfolgreich: In 2006 und 2007 konnten damit mehr als 400.000 Wohnungen umfassend energetisch saniert werden. Hinzu kommen mehr als 108.000 energetisch hochwertige Energiespar- oder Passivhäuser und Gebäude, die mit erneuerbaren Energien beheizt werden. Mit den Investitionen werden jährlich rund 1,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart.

Im vergangenen Jahr wurde das Programm erweitert. Investiert werden soll in Schulen, Turnhallen, Kindergärten und Gebäude der Jugendarbeit . Zur sozialen Infrastruktur gehören deutschlandweit ca. 40.000 Schulen, ca. 48.000 Kindergärten, Kindertagesstätten und Krippen sowie mehrere zehntausend (Schul-) Turnhallen. Über die Hälfte dieser ca.150.000 Gebäude gilt als dringend energetisch sanierungsbedürftig. Insbesonder Schulen der 60er und 70er Jahre sind betroffen. Nach dem Bildungsbericht 2003 beklagen die Schulleitungen, dass sich ca. 50 Prozent der Schulgebäude in schlechtem Zustand befinden. Ähnliches gilt für Kindertagesstätten und Jugendfreizeitheime.

Der Bund stellt für den Investitionspakt im Jahr 2008 Mittel in Höhe von 200 Millionen Euro bereit. Zusammen mit den Anteilen der Länder und Gemeinden beträgt das Finanzvolumen 600 Millionen Euro. Damit könnten rein rechnerisch etwa 600 Schulen oder 1.200 Kindergärten energetisch saniert werden. Die Träger der Einrichtungen, die Kommunen selbst, profitieren davon langfristig durch deutlich reduzierte Rechnungen für den Energieverbrauch. Der Investitionspakt ist bisher auf ein Jahr begrenzt, die Sanierungsprojekte können aber über einen Zeitraum von 5 Jahren bis 2012 durchgeführt werden.   
Fördermittel aus den von der KfW aufgelegten, verschiedenen Förderprogrammen - "CO2-Gebäudesanierung", "Wohnraum Modernisieren (ÖKO-PLUS-Variante)" und "Ökologisch Bauen" sowie den seit 1.1.2007 für den kommunalen Bereich aufgelegten Programme "Sozial Investieren - Energetische Gebäudesanierung" und "KfW-Kommunalkredit - Energetische Gebäudesanierung" - können Privatpersonen und gemeinnützige Träger der Einrichtungen über ihre Hausbank beantragen, Kommunen wenden sich direkt an die KfW. Umfassende Informationen zu den einzelnen Förderprogrammen und zur Beantragung der Mittel finden Sie auf der Website der KfW.


www.kfw-foerderbank.de

 

 

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