Planungen für WM-Stadien liegen im Zeitplan

17.02.2003

München (17.02.03) - Unter Leitung von Innenstaatssekretär Hermann Regensburger traf sich vergangene Woche ein hochrangiges Gremium aus Vertretern des Bundesverkehrsministeriums, des Koordinierungsarbeitskreises der Bundesländer der WM-Städte für den Bereich Verkehr zur Fußballweltmeisterschaft 2006, des bayerischen Innen- und des Wirtschaftsministeriums sowie der Städte München und Nürnberg zu einem Informationsaustausch an der Obersten Baubehörde in München."Die Vertreter des Bundes und des Koordinierungsarbeitskreises konnten sich davon überzeugen, dass die Planungen auch für die überörtliche Erschließung der WM-Fußballstadien in den beiden Städten im Zeitplan liegen. Eine Finanzierungszusage des Bundes für die schon heute dringenden Ausbauvorhaben wie etwa an der A 9 bei München und der A 6 bei Nürnberg wurde dabei leider noch nicht getroffen. Diese ist aber angesichts des engen Zeitrahmens bis zur Fußballweltmeisterschaft 2006 dringend notwendig", so Regensburger.

Der Koordinierungsarbeitskreis der Bundesländer soll nach Angaben seines Leiters, Dr. Karl-Geert Kuchenbecker, u. a. die notwendigen verkehrlichen Erschließungsmaßnahmen an allen WM-Standorten erheben und dazu dem Bund bis Herbst 2003 ein Konzept und den erforderlichen Finanzierungsbedarf vorlegen. Für den Austragungsort München ist laut Regensburger der 6- bzw. 8-streifige Ausbau der bereits heute immer häufiger überlasteten A 9 zwischen der AS München-Frankfurter Ring und dem AK Neufahrn vorrangig. Regensburger: "Hier sind die planerischen Vorbereitungen so weit gediehen, dass der Ausbau bei zügiger Finanzierung termingerecht bis zur Weltmeisterschaft 2006 abgeschlossen werden könnte. Für den Austragungsort Nürnberg ist ein sechsstreifiger Ausbau der A 6 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Ost und der Anschlussstelle Roth sehr wichtig und schon heute dringend notwendig. Auch hier ist ein zeitgerechter Ausbau bis 2006 möglich, wenn der Bund dafür die notwendigen Mittel bereitstellt. Die Planung ist voll im Gange. Sofern der sechsstreifige Ausbau mangels Finanzierung durch den Bund nicht möglich ist, werden hier als Zwischenlösung bis zur Fußballweltmeisterschaft 2006 Standstreifenumnutzungen durchgeführt, um die Verkehrsqualität zu erhöhen."

 

 

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