Verkehrsinfrastruktur wird an WM-Anforderungen angepasst

18.08.2003

Berlin - Um Deutschland auf die Fußballweltmeisterschaft 2006 vorzubereiten, wird das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen zusätzliche Mittel für den Neubau und die Erweiterung von Bundesfernstraßen bereitstellen. Das erklärte der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Dr. Manfred Stolpe am Freitag in Berlin. Damit soll die verkehrliche Erschließung der zwölf WM-Spielorte gewährleistet werden.

Rechtzeitig zu Beginn der Weltmeisterschaft werden 46 Einzelmaßnahmen mit einer Gesamtlänge von rund 350 Kilometern fertig sein. Diese finanziert der Bund mit rund 3,4 Milliarden Euro. Nach Angaben der Länder sind weitere Maßnahmen in Höhe von 500 Millionen Euro notwendig. Diese sollen in den vorhandenen Finanzrahmen eingeplant werden. Zusätzlich wird das Bundesministerium rund 30 Millionen Euro in verkehrslenkende Maßnahmen investieren. Damit leistet der Bund seinen Beitrag zur Erschließung der zwölf WM-Städte, in denen vom 9. Juni bis 9. Juli 2006 insgesamt 32 Mannschaften um den FIFA World Cup spielen. Das Eröffnungsspiel findet in München, das Endspiel in Berlin statt.

Mit der Fußballweltmeisterschaft richtet Deutschland ein internationales Ereignis aus. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen stellt sicher, dass die dafür notwendigen Ergänzungen im Bundesfernstraßennetz erfolgen. So soll die Verkehrsinfrastruktur ergänzt und die Erreichbarkeit von Städten und Stadien verbessert werden. In Zusammenarbeit mit Ländern und Städten sollen auf Bundesfernstraßen und im kommunalen Straßennetz Verkehrsleitsysteme eingerichtet werden, die dem WM-Besucher die Anfahrt erleichtern. Außerdem will der Bund ein Verkehrsinformationssystem aufbauen, das "der Internationalität des Ereignisses gerecht wird".

Quelle: BMVBW

 

 

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