15.10.2003
"Bei einem Informationsaustausch am 13. Oktober 2003 auf dem Gelände des neuen Fußballstadions in München-Fröttmaning hat der Bund die Finanzierung dringender Ausbauvorhaben am Autobahnnetz zur verkehrlichen Erschließung der Fußballstadien in München-Fröttmaning und in Nürnberg zugesagt. Mit den Baumaßnahmen kann begonnen werden, sobald hierfür vollziehbares Baurecht vorliegt", informiert Innenstaatssekretär a.D. Hermann Regensburger am 14. Oktober 2003 in München. "Zur Finanzierung dieser Ausbaumaßnahmen will der Bund 500 Millionen Euro aus den Fernstraßenprogrammen zweckgebunden einsetzen. Dies geht aber auch zu Lasten laufender und fest disponierter Fernstraßenmaßnahmen in Bayern", so Regensburger weiter. An dem Gespräch nahmen Vertreter des Bundesverkehrsministeriums, des Bayerischen Innen- und des Wirtschaftsministeriums und der Städte München und Nürnberg teil.
Für den Austragungsort München hat laut Regensburger der achtstreifige Ausbau der A 9 zwischen den Autobahnkreuzen (AK) München-Nord und Neufahrn sowie der sechsstreifige Ausbau der A 9 zwischen der Anschlussstelle (AS) München-Frankfurter Ring und dem AK München-Nord hohe Priorität. Für beide Ausbauvorhaben führt die Regierung von Oberbayern derzeit die Planfeststellungsverfahren durch. Für den Bau einer Direktrampe am AK Neufahrn von der A 92 zur A 9 in Fahrtrichtung München wird das Planfeststellungsverfahren noch im Herbst 2003 beantragt. Für den Umbau der AS Fröttmaning an der A 9 und den Bau eines Halbanschlusses an der A 99 liegen vollziehbare Planfeststellungsbeschlüsse vor. Bei beiden Anschlüssen sind erste vorbereitende Maßnahmen bereits angelaufen. Am Austragungsort Nürnberg ist der Bau einer Direktrampe am AK Nürnberg-Süd von der A 6 zur A 73 in Fahrtrichtung Nürnberg zur Verbesserung des Verkehrsflusses vorgesehen. Der Bund hat dazu den Vorentwurf bereits genehmigt. Die Autobahndirektion Nordbayern bereitet zurzeit die Planfeststellungsunterlagen vor. Außerdem soll bis zur Weltmeisterschaft 2006 als erste Baustufe für den sechsstreifigen Ausbau der A 6 zwischen der AS Roth und dem AK Nürnberg-Süd die Nutzung des Standstreifens in Richtung Nürnberg ermöglicht werden.
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