Breite Plattform für Transrapidtechnologie in Deutschland

12.02.2004

Berlin (12.02.04) "Der Transrapidtechnologie soll in Deutschland und der Welt eine Zukunft geschaffen werden. So können die industrie- und beschäftigungspolitischen Chancen dieser Hochtechnologie genutzt werden." Das sagte Bundesverkehrsminister Dr. Manfred Stolpe bei einem Treffen des "Parlamentarischen Gesprächskreis Transrapid" am Dienstag in Berlin.Er bekräftigte die weitere Förderung der für den Industriestandort Deutschland wichtigen Magnetschwebebahntechnik durch die Bundesregierung. Der Bundeshaushalt 2004 werde die notwendigen finanziellen Voraussetzungen schaffen: Bei dem Weiterentwicklungsprogramm gehe das Ministerium von systemtechnisch notwendigen Anpassungen für den Shuttlebetrieb sowie Kostenreduzierungen in der Größenordnung von 100 Millionen Euro bei Bau und Betrieb der Münchner Strecke aus. In Kürze werde die Vorlage eines schlüssigen Gesamtfinanzierungskonzeptes durch den Freistaat Bayern erwartet, das auch eine belastbare Aussage über den öffentlichen Zuschussbedarf der ersten deutschen Anwendungsstrecke in München enthält. "Dann werden wir sehen, wie hoch der Bundeszuschuss sein soll. Gemeinsam mit dem Freistaat Bayern gilt es nun zeitnah, möglichst bis zum Jahr 2006, einen positiven Realisierungsentscheid herbeizuführen."

Weitere Impulse für die deutsche Systemindustrie, insbesondere für den Fertigungsstandort Kassel, erwartet die Bundesregierung auch aus den, im Rahmen von Kooperationsabkommen unterstützten, Planungen von Anwendungsstrecken in den USA und China. In China würden in Kürze konkrete Aussagen über Verlängerungen der Transrapid-Strecke in Shanghai sowie Verbindungen nach Nanjing und Hangzhou erwartet.

 

 

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