A 8 West – Verkehrsregelung hat sich bewährt

30.07.2004

München (30.07.04) - "Die seit 1. Februar 2001 zunächst versuchsweise und für drei Jahre befristet angeordnete Verkehrsregelung auf der A 8 zwischen München und Leipheim hat die in sie gesteckten Erwartungen auch dauerhaft erfüllt. Sie führt zu einer höheren Leistungsfähigkeit und einem gleichmäßigeren Verkehrsablauf auf der überlasteten Vorkriegsautobahn. Gleichzeitig wirkt sich die Verkehrsregelung positiv auf das Unfallgeschehen aus", teilt Innenminister Dr. Günther Beckstein nach Auswertung der Erfahrungen mit. Auf Grund der positiven Auswirkungen der versuchsweise angeordneten Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120 km/h mit gleichzeitigem Lkw-Überholverbot zwischen 6:00 und 20:00 Uhr bleibt die Regelung weiter bestehen, bis die A 8 West sechsstreifig ausgebaut ist.

Die A 8 Ulm-München ist mit einer Spitzenbelastung von bis zu 100.000 Kfz pro Tag eine Hauptverkehrsachse von europäischer Bedeutung. Sie hat noch weitgehend Vorkriegsstandard ohne Standstreifen und ist der heutigen Verkehrsanforderung nicht mehr gewachsen und völlig überlastet. Daher ist sie eine der stauträchtigsten Autobahnen Deutschlands. Um die vorhandene Kapazität dennoch möglichst auszunutzen, hat die Autobahndirektion Südbayern seit 1. Februar 2001 zwischen München und Leipheim zunächst versuchsweise und auf drei Jahre befristet ein Tempolimit von 120 km/h und ein Lkw-Überholverbot zwischen 6:00 und 20:00 Uhr angeordnet. Die Technische Universität München begleitete das Projekt und wertete es wissenschaftlich aus. Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Verkehrsablauf verstetigt hat und die beiden Fahrstreifen besser ausgenutzt werden. Dadurch wird die Kapazität erhöht und die Stauwahrscheinlichkeit geringer. Die Verkehrsregelung wirkt sich zu dem positiv auf das Unfallgeschehen aus. Der dringend erforderliche sechsstreifige Ausbau der A 8 soll als Pilotprojekt nach dem Betreibermodell im Abschnitt Augsburg-München Ende 2005 beginnen und könnte dann 2009 abgeschlossen sein. Der Abschnitt Ulm-Augsburg soll ein Jahr später, also in 2006 beginnen und bis 2010 fertiggestellt sein.

Quelle: STMI

 

 

[ zurück zur Übersicht ]

Bayerische
Ingenieurekammer-Bau

Körperschaft des öffentlichen Rechts

Schloßschmidstraße 3
80639 München
Telefon 089 419434-0
info@bayika.de

► Aktuelles ► Kurznachrichten
Planer- und Ingenieursuche
Partner Mittelstandspakt Bayern

Partner Klima-Allianz Bayern