09.11.2004
Wiesbaden (09.11.04)Im vergangenen Jahr nahm die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland um 341 km² oder 93 ha/Tag zugenommen.
Ziel der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie ist es, die tägliche Inanspruchnahme neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen bis zum Jahr 2020 auf 30 ha/Tag zu reduzieren. Bereits seit drei Jahren weist die Entwicklung dieser Größe in die angestrebte Richtung. Der aktuelle Verlauf der Flächeninanspruchnahme dürfte insbesondere durch die schwache konjunkturelle Entwicklung und den weiteren Rückgang bei den Bauinvestitionen geprägt sein.
Derzeit werden 45 090 km² oder 12,6% der Bodenfläche Deutschlands (357 041 km²) für Siedlungs- und Verkehrszwecke in Anspruch genommen. Davon entfallen 27 737 km² oder 7,8% auf die Siedlungsfläche, 17 353 km² oder 4,9% auf die Verkehrsfläche.
Der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche liegt in den Stadtstaaten Berlin (69,4%), Hamburg (58,0%) und Bremen (56,3%) am höchsten. In den anderen Bundesländern reicht die Spanne des Siedlungs- und Verkehrsflächenanteils von 7,1% in Mecklenburg-Vorpommern bis zu 21,4% in Nordrhein-Westfalen.
Detaillierte Ergebnisse der Erhebung der Siedlungs- und Verkehrsfläche für 2003 bietet das Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de – Umweltökonomische Gesamtrechnungen (UGR) – Ergebnisse und Informationen – Publikationen – Erhebung der Siedlungs-
und Verkehrsfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung.
Bayerische
Ingenieurekammer-Bau
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Schloßschmidstraße 3
80639 München
Telefon 089 419434-0
info@bayika.de