06.06.2005
München (06.06.05) - Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu begrüßt, dass im Rahmen des 2-Milliarden-Euro-Programms drei konkrete Maßnahmen im Bereich Schiene in Bayern vorankommen. Es handelt sich hierbei:
- 1. Um das Schienenprojekt Nürnberg - Erfurt (speziell mit dem Ausbau von Nürnberg nach Fürth) mit einer Dotierung von 120 Millionen Euro. Damit werden auch die Voraussetzungen geschaffen, um mit dem S-Bahn-Projekt Nürnberg - Erlangen - Forchheim voranzukommen. Wiesheu rechnet mit dem Abschluss der Finanzierungsvereinbarung durch den Bund in nächster Zeit.
- 2. Um die Ausbaustrecke München - Mühldorf - Freilassing mit einer Dotierung von 35 Millionen Euro für den Bau eines Begegnungsabschnittes und
- 3. um Maßnahmen im Bereich „Nürnberg Hafen“ mit 25 Millionen Euro. Dabei geht es um die Verlagerung des Güterverkehrsterminals von der Innenstadt auf das Hafengelände. Das wiederum ist Voraussetzung für den Bau der Wartungsanlagen für die S-Bahn-Wägen.
Damit fließen 180 Millionen Euro von insgesamt 750 Millionen Euro für Bahnstrecken aus dem 2-Milliarden-Topf nach Bayern. Wiesheu macht deutlich, dass es sich sowohl bei der Strecke Nürnberg - Erfurt wie auch bei der Strecke München - Mühldorf - Freilassing um besonders dringend notwendige Maßnahmen handelt. Insbesondere im Hinblick auf die Arbeitsplätze im bayerischen Chemiedreieck gilt es, mit dem Einstieg in die jetzige Finanzierung den Gesamtausbau der Strecke München - Mühldorf - Freilassung voranzubringen.
Wiesheu verweist darauf, dass der Bund über die letzten Jahre hinweg Haushaltsmittel für die Schiene drastisch gekürzt hatte. Umso wichtiger ist angesichts der harten Kürzungen, dass von Seiten des Bundes jetzt den Ankündigungen Taten folgen und bei den Projekten mit dem Einstieg in die Finanzierung auch der Gesamtausbau schrittweise gelingt.
Quelle: STMWIVT
Bayerische
Ingenieurekammer-Bau
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Schloßschmidstraße 3
80639 München
Telefon 089 419434-0
info@bayika.de