Ausbau A9 sieben Monate vor WM-Beginn abgeschlossen

München - 17.11.2005

Verkehrsfreigabe für den sechs- und achtstreifigen Ausbau zwischen Neufahrn und München-Frankfurter Ring.

Knapp sieben Monate dauert es noch bis zur Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland. "Umso erfreulicher ist es, dass wir bereits heute den Abschluss aller Baumaßnahmen auf den Autobahnen, die für die Erschließung des neuen Stadions in München wichtig sind, feiern können", freut sich Innenminister Dr. Günther Beckstein anlässlich der feierlichen Verkehrsfreigabe für den sechs- und achtstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 9 zwischen dem Autobahnkreuz Neufahrn und der Anschlussstelle München-Frankfurter Ring am 17. November 2005. Der insgesamt 13,7 Kilometer lange Ausbau der A 9 kostet 76 Millionen Euro. Dabei wurden Lärmschutzanlagen mit rund 10 Kilometer Länge errichtet und rund 17 Hektar naturschutzfachliche Ersatz- und Ausgleichsflächen geschaffen.

Die äußere straßenverkehrliche Anbindung des Fußballstadions in Fröttmaning erfolgt ausschließlich über das Autobahnnetz. Für eine funktionsfähige Erschließung wurde daher die A 9 zwischen den Kreuzen Neufahrn und München-Nord achtstreifig und zwischen dem Kreuz München-Nord und der Anschlussstelle München-Frankfurter Ring sechsstreifig ausgebaut. Nachdem der achtstreifige Ausbau bereits vor 14 Tagen abgeschlossen werden konnte, ist nun auch der sechsstreifige Ausbau fertig gestellt.

Die A 9 nördlich von München gehört zu den am höchsten belasteten Autobahnabschnitten Deutschlands. Täglich fahren hier durchschnittlich rund 140.000 Fahrzeuge. In Spitzenzeiten sind es rund 185.000. Der Durchschnitt der Verkehrsbelastung der Autobahnen liegt in Bayern bei 46.000 Fahrzeugen am Tag. Zur optimalen Lenkung des Verkehrs zum neuen Stadion wird derzeit noch eine flexible Wechselwegweisung auf den Autobahnen aufgebaut bzw. in die vorhandenen Verkehrsleitsysteme integriert. In dieses System sollen alle radial auf München zuführenden Autobahnen, der Autobahnring München, wichtige Bundesstraßen sowie der Mittlere Ring einbezogen werden. Ziel ist, den Verkehr je nach Situation auf verschiedenen Alternativrouten zum Stadion zu führen.

 

Bayerisches Staatsministerium des Innern

 

 

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