Ausbau des Autobahnkreuzes Nürnberg-Süd

München - 22.12.2005

Ein halbes Jahr vor Beginn der Fußball-WM geht der so genannte Overfly in Verkehr.

Der Ausbau des Autobahnkreuzes Nürnberg-Süd ist fortgeschritten. "Schon heute, also fast ein halbes Jahr vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft, geht der so genannte Overfly in Verkehr. Der restliche Ausbau an den anderen Rampen des Autobahnkreuzes wird bis Mai, also rechtzeitig vor der Fußball-WM, fertig gestellt", freut sich Innenminister Dr. Günther Beckstein anlässlich der Verkehrsfreigabe des Overflys am 22. Dezember 2005 in Nürnberg. Dabei gibt der Minister gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Karin Roth, die Direktrampe (Overfly) für die Fahrbeziehung von der A 6 aus Richtung Heilbronn zur A 73 nach Nürnberg für den Verkehr frei. Der Ausbau des Autobahnkreuzes Nürnberg-Süd ist wegen der täglichen Staus und zur besseren Verkehrserschließung des Frankenstadions besonders während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 notwendig.

Das Autobahnkreuz Nürnberg-Süd war bisher vor allem in den täglichen Spitzenzeiten des Berufsverkehrs überlastet. Zähfließender Verkehr und Stauungen waren häufig die Folge. Pannen oder Unfälle ließen den Verkehr oft völlig zusammenbrechen. "Der Ausbau des Kreuzes wäre daher auch ohne die Fußball-WM dringend notwendig gewesen. Durch die gezielte Sonderfinanzierung der Maßnahmen für die Fußball-WM konnte jedoch der 21 Millionen Euro teuere Ausbau des Autobahnkreuzes früher erfolgen, als es aus dem regulären Bundeshaushalt möglich gewesen wäre", so Beckstein. Die Bauzeit für den Overfly betrug nur eineinhalb Jahre. Für den Streckenausbau der A 6 zwischen der Anschlussstelle Roth und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd läuft seit Ende 2003 das Planfeststellungsverfahren. "Wann wir nach Vorliegen des Baurechts mit dem Streckenausbau beginnen können, hängt entscheidend von der weiteren Entwicklung des Fernstraßenhaushaltes ab. Da der 2004 vom Bundestag beschlossene Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen leider erheblich unterfinanziert ist, kann ich noch keinen Termin nennen", erläutert Beckstein. Der Abschnitt von der Anschlussstelle Schwabach-West bis zur Anschlussstelle Roth ist erstmals im Vordringlichen Bedarf des Bedarfsplans für die Bundesfernstraßen eingestuft. Die Planungen für diesen Ausbauabschnitt sind bereits angelaufen. Für den Abschnitt vom Autobahnkreuz Nürnberg-Süd bis zum Autobahnkreuz Nürnberg-Ost bereitet die Autobahndirektion Nordbayern derzeit die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren vor.

 

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern

 


 

 

 

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