A 99 Autobahnsüdring München - Machbarkeitsstudie

Herrmann: "Ergebnisoffene Studie soll generelle Machbarkeit und Nutzen des Ringschlusses analysieren"

 

München   -  25.10.2007

Die Autobahndirektion Südbayern hat am 23. Oktober 2007 den Auftrag für die Machbarkeitsstudie des Südrings der A 99 vergeben. Den Auftrag hat nach vorausgegangener europaweiter Ausschreibung ein Konsortium aus Fachbüros erhalten. "Ziel der ergebnisoffenen Studie ist eine fundierte Analyse von genereller Machbarkeit und Nutzen des Lückenschlusses des Münchner Autobahnrings. Die Studie soll für die laufenden Diskussionen eine objektive Argumentationsbasis bieten", teilte Innenminister Joachim Herrmann am 25. Oktober 2007 in München mit. Die Erkenntnisse der Machbarkeitsstudie stehen dann für die umfassende, bundesweite Bewertung zur Verfügung, die dem Deutschen Bundestag als Entscheidungsgrundlage für eine mögliche Fortschreibung des Bedarfsplans für die Bundesfernstraßen dient. Erst mit der Aufnahme in den Bedarfsplan entscheidet der Gesetzgeber über den Bedarf und die Dringlichkeit des Autobahnsüdrings München.

Bei der Machbarkeitsstudie werden denkbare Trassenvarianten ermittelt und hinsichtlich aller maßgeblichen Belange wie insbesondere Verkehrswirksamkeit, Naturschutz und Lärmschutz umfassend miteinander verglichen. Die Studie schließt mit einer Beurteilung ab, ob bzw. auf welchen Trassen das Vorhaben sinnvoll ist. "Besonders wichtig ist uns auch, dass bei der Bearbeitung die betroffenen Kommunen, Vereinigungen und Verbände einbezogen werden, um ein umfassendes Meinungsbild zu erhalten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die kontinuierliche Information der Öffentlichkeit", betonte Herrmann.

Die Landeshauptstadt München hat bislang keinen geschlossenen Autobahnring. "Angesichts der starken Verkehrszunahmen halte ich es daher für unsere Verpflichtung, dass wir uns frühzeitig mit Machbarkeit und Nutzen der Schließung des Autobahnringes auseinandersetzen. Besonders deutlich sind die positiven Auswirkungen eines leistungsfähigen Ringes mit der Freigabe des Westabschnitts der A 99 geworden. Denn der Westring entlastet die Straßen im Umland sowie die städtischen Straßen im Münchner Nordwesten bis hin zum Mittleren Ring weitgehend vom Durchgangsverkehr. So hat sich die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in den entlasteten Wohnvierteln durch weniger Schleichverkehr, weniger Feinstaub, bessere Luft und mehr Verkehrssicherheit deutlich erhöht", führte Herrmann aus. Mit der Verkehrsfreigabe des Westabschnitts hat der Bund auf die Forderungen Bayerns reagiert und sich im März 2006 bereit erklärt, sich trotz der fehlenden Einstufung in den Bedarfsplan !
 an den Kosten für eine Machbarkeitsstudie zu beteiligen.

Quelle: StMI

 

 

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