11 Prozent der Fläche Bayerns dienen Siedlungs- und Verkehrszwecken
München - 22.10.2008
Ende 2007 wurden mit knapp 779 900 Hektar rund 11 Prozent der Fläche Bayerns als Siedlungs- und Verkehrsfläche genutzt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, war dies binnen Jahresfrist eine Zunahme um 5 892 Hektar bzw. 0,8 Prozent. Der tägliche Flächenverbrauch im Jahr 2007 lag damit bei durchschnittlich 16,1 Hektar, was auch dem mittleren Flächenverbrauch der Jahre 2003 bis 2005 entsprach. Gut die Hälfte der Siedlungs- und Verkehrsfläche entfiel auf Gebäude- und Freiflächen, 42,9 Prozent auf Verkehrsflächen und 4,6 Prozent auf Erholungsflächen.
Gut die Hälfte der Siedlungs- und Verkehrsfläche nahm Ende 2007 mit rund 394 600 Hektar die Gebäude- und Freifläche ein. Die Freifläche umfasst alle den Wohn-, Gewerbe- und Industriegebäuden zugehörenden unbebauten Flächen, wie z. B. Hofräume, Spielplätze, Grünflächen oder Garagen. Weitere 42,9 Prozent (334 600 Hektar) entfielen auf die Verkehrsfläche, also auf Straßen, Wege, Plätze, Schienen- und Luftverkehrsflächen. Dies entsprach einem Zuwachs von 1 121 Hektar oder 0,3 Prozent. 4,6 Prozent (35 900 Hektar) der Siedlungs- und Verkehrsfläche Bayerns waren als Erholungsflächen - insbesondere Grünanlagen, Campingplätze und Sportstätten - ausgewiesen. Gegenüber Ende 2006 erhöhte sich diese Fläche überdurchschnittlich um 2,6 Prozent bzw. 911 Hektar.
In den einzelnen Regierungsbezirken lag der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Gesamtfläche zwischen 13,6 Prozent in Mittelfranken und 9,8 Prozent in der Oberpfalz. Die höchste Zunahme an Siedlungs- und Verkehrsfläche erfolgte in Oberbayern mit 1 673 Hektar, gefolgt von Schwaben mit 1 247 Hektar, die geringste in Unterfranken mit 461 Hektar.
[ zurück ]
Bayerische
Ingenieurekammer-Bau
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Schloßschmidstraße 3
80639 München
Telefon 089 419434-0
info@bayika.de