Veranstaltung des Bayerischen Bauindustrieverbands
München - 21.12.2011
„Mit der Europaregion Donau-Moldau haben wir einen weiteren Mitstreiter,um Bayern und Tschechien durch bessere Verkehrswege so zusammenfinden zu lassen, wie dies für Nachbarn im Herzen Europas normal sein sollte. Dass historische Verkehrsverbindungen Goldene Straße oder Goldener Steig genannt wurden zeigt, welche große Bedeutung die Verbindung Bayerns zu Tschechien bzw. früher Böhmen hatte“, sagte Gerhard Hess, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Bauindustrieverbandes, heute beim Workshop „Europaregion Donau-Moldau – Potentiale der Zusammenarbeit zwischen Tschechien und Bayern“ an der Hochschule Deggendorf.
Die Goldene Straße verlief ausgehend von Luxemburg über Frankfurt und Nürnberg nach Prag, der Goldene Steig ermöglichte den Salztransport von Passau nach Prag. Bayerns Grenze mit Tschechien war bis vor gut zwei Jahrzehnten Teil des „Eisernen Vorhanges“. Immer noch ist sie eine Sprachgrenze und eine topographische Hürde durch den Riegel des Bayerischen Waldes und des Böhmerwaldes. Hess: „Der „Eiserne Vorhang“ ist Geschichte, doch eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist immer noch nicht gebaut. Ohne diese gelingt die Vernetzung beider Regionen aber nicht.“ Dem Ziel, Europa zusammen zu bauen, ist der Workshop an der Hochschule in Deggendorf gewidmet – mit interessanten Referenten aus Bayern und Tschechien.
Quelle: Bayerischer Bauindustrieverband e.V.
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