Tunneldurchschlag der U-Bahnlinie 3 am U-Bahnhof Klinikum Nord

Tunneldurchschlag erfolgte am 15.01.2014 nach 15 Monaten Bauzeit

 

Nürnberg   -  16.01.2014

Am 15. Januar 2014 fand nach 15 Monaten Bauzeit der Tunneldurchschlag für den bergmännisch hergestellten  Tunnel vom dritten Bauabschnitt der Nürnberger U-Bahnlinie 3 statt.

Die Planung und Projektierung der Baumaßnahme erfolgte wie auch bei den Vorgängerlosen durch das U-Bahnbauamt der Stadt Nürnberg. Die anspruchsvolle Ausführungsplanung des dritten Bauabschnittes Nordwest wird von der Ingenieurgemeinschaft U3 Nordwest BA3 ausgeführt, welche
aus den Nürnberger Ingenieurbüros K+S Ingenieur-Consult GmbH & Co. KG, Ingenieurbüro Schöppler Noack Neger (isn²) sowie der rbz Ingenieur-Consult GmbH besteht. In dieser Zusammenstellung haben die drei Büros schon das Vorgängerlos vom Kaulbachplatz bis Friedrich-Ebert Platz geplant, sowie den U-Bahnhof Hardhöhe in Fürth. Auch die ARGE U-Bahn Nürnberg U3 NW BA3, welche sich aus den Firmen Hochtief Solutions AG und der Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG zusammensetzt hat hier vor Ort viel Erfahrung. Beide haben sie, wie auch das Planungsteam, das Vorgängerlos bearbeitet.

Bei dem etwa 1.1 km langen Bauabschnitt 3 wurde der ca. 440 m lange Tunnel vom Nordwestring in Richtung Klinikum Nord vorgetrieben. Am 15.01.2014 hat der nach der Tunnelpatin Ingrid Förther genannte Tunnel Ingrid das Licht am Klinikum erblickt. Die heilige Barbara - Schutzpatronin der Bergleute und Mineure - hat dafür gesorgt, dass der Tunnel sicher aufgefahren werden konnte. Für die Tunnelpatin als irdische Vertreterin der Heiligen Barbara endet somit dieses Ehrenamt.

Der bergmännische Tunnelvortrieb und der Bahnhof Nordwestring mit der Wendeanlage  wurde vom Ingenieurbüro K+S Ingenieur-Consult geplant, der etwa 290 m lange Bahnhof Klinikum Nord von den Büros isn² und rbz  Ingenieur-Consult.

Der Durchstich ist ein Meilenstein im Projekt, welcher von der Stadt Nürnberg auch stolz gefeiert wird. Die Rohbaukosten für diesen Bauabschnitt waren mit ca. 47,7 Mio. € brutto  veranschlagt. Die Rohbauarbeiten werden sich voraussichtlich noch bis Oktober 2015 hinziehen. Bis zum Frühjahr 2017 müssen die Fahrgäste sich noch gedulden, bis die Pegnitzpfeile der U-Bahn fahrerlos durch die Röhre
flitzen werden.

(Quelle: Dipl.-Ing. Peter Seitz, ks-ingenieurconsult.de)

 

 

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