Bayerischer Bauindustrieverband schlägt neuen Lösungsansatz vor.
München - 18.02.2015
„Wenn wir das Bundesfernstraßennetz nachhaltig sanieren und zukunftsgerecht ausbauen wollen, müssen wir neue Wege beschreiten. Den Betrieb des Bundesfernstraßennetzes aus dem Bundeshaushalt auszugliedern und in eigenständige regionale Betreibergesellschaften überzuführen, könnte ein geeigneter Weg sein. Vorbild sollte die österreichische ASFiNAG sein“, sagte Thomas Schmid, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Bauindustrieverbandes, zu den Plänen der Bundesregierung, eine Bundesfernstraßengesellschaft künftig für Planung, Bau und Unterhalt zuständig sein zu lassen.
Der Bayerische Bauindustrieverband hat bereits 2005 von der österreichischen ASFiNAG ein Gutachten erstellen lassen, das detailliert nachgewiesen hat, dass dieses Konzept auch auf Deutschland übertragen werden kann und konkret aufgezeigt hat, dass es in weniger als zwei Jahren umgesetzt werden könnte. „Was in anderen Ländern, neben Österreich denke ich da auch an Frankreich, seit Jahren erfolgreich praktiziert wird, sollten wir endlich auch in Deutschland umsetzen können“, so Schmid abschließend.
(Quelle: Bayerischer Bauindustrieverband)
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