Bayerische Ingenieurekammer-Bau veröffentlicht aktualisierte Neuauflage
München - 25.02.2015
Wie baut, handelt und gestaltet man nachhaltig in der kommunalen
Infrastruktur? Antworten auf diese Frage gibt die aktualisierte
Neuauflage der Broschüre „Nachhaltigkeit in der kommunalen
Infrastruktur“ der Kammer.
Darin werden Bautechnik und Bauwerke der kommunalen Infrastruktur mit den Schwerpunkten Wasserwirtschaft und Verkehrsanlagen betrachtet. Die Broschüre ist ab sofort kostenlos in gedruckter Form und als PDF zum Download erhältlich.
Die Publikation geht besonders auf Bauwerke der Wasserwirtschaft und Verkehrsanlagen ein und richtet sich an Handelnde und Entscheidungsträger in kommunalen Einrichtungen, Vertreter von Fachbehörden und natürlich Ingenieure im Bauwesen.
Erarbeitet wurde die Broschüre vom
Arbeitskreis "Nachhaltigkeit in der kommunalen Infrastruktur" der
Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.
Kommunale
Infrastruktur bildet wie kaum ein anderer Bereich die Grundlage für das
funktionierende Zusammenleben von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt.
Jedoch ist die Bedeutung der öffentlichen Infrastruktur der
Allgemeinheit oft nicht oder nur wenig bekannt. Während in den
zurückliegenden Jahrzehnten der flächendeckende Ausbau im
Vordergrund stand, gilt es daher jetzt das Augenmerk auf den Erhalt
dieser Infrastruktur zu legen. Denn vielfach wird deren Erhalt und deren
Unterhalt vernachlässigt, bis oft nur noch Ersatzneubauten möglich
sind.
In
der vorliegenden Broschüre werden Bautechnik und Bauwerke der
kommunalen Infrastruktur betrachtet. Ein nachhaltiges Wirken kann aber
nur erzielt werden, wenn die vorgesehenen Maßnahmen im Zusammenspiel mit
anderen Bereichen und Überlegungen zum Einsatz kommen. Beispielhaft
seien hierfür der demografische Wandel, der Einsatz effektiver
Energiegewinnung oder aber Strategien zur Parkraumbewirtschaftung und
Mobilität genannt. Nur eine Vernetzung unterschiedlichster Anforderungen
und Vorgehensweisen führt letztlich zum Erfolg.
Dies
kann auf der einen Seite nur durch die Bereitstellung ausreichender
Finanzen sichergestellt werden. Auf der anderen Seite muss gewährleistet
sein, dass die knappen Finanzmittel effizient eingesetzt werden.
Dabei
heißt effizienter Einsatz gerade nicht das Suchen nach der scheinbar
aktuell »billigsten« Lösung, sondern einer Lösung unter Betrachtung
aller Aspekte, die die weitere Entwicklung der Infrastruktur
beeinflussen.
Als
Beispiele seien hier Energiebedarf und Ökologie, aber auch
Ressourcenverbrauch und Wartungsfreundlichkeit genannt. Nur eine
Betrachtung aller in Frage kommenden Aspekte bei Bau, Erhalt und
Sanierung der kommunalen Infrastruktur stellt die Nachhaltigkeit sicher.
Fotos: Alberto Avellina, Dr.-Ing. Ralf Mitsdörffer, Gerd Altmann / pixelio.de, Dipl.-Ing. Univ. Dionys Stelzenberger
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