27.05.2003
Deutschland ist eine Exportnation. Das internationale Geschäft ist längst keine Domäne der Großunternehmen mehr, viele mittelständische Unternehmen sind heute auf dem Weltmarkt erfolgreich, teilweise sogar führend in ihrer Branche und höchst innovativ. Um diese herausragenden individuellen Leistungen der „global player“ aus dem Mittelstand stärker in die Öffentlichkeit zu rücken, wird in diesem Jahr erneut der „Preis der Deutschen Außenwirtschaft“ ausgeschrieben. Die Preisverleihung findet anlässlich des 5. Deutschen Außenwirtschaftstages am 11. November im Messe Centrum Bremen statt.
Der Preis ist einzigartig in Deutschland. Er ist ideeller Natur, der Preisträger erhält eine Bronze-Skulptur in Form einer offenen, der Welt zugewandten Hand. Ausgelobt wird der Preis von den Trägern des Deutschen Außenwirtschaftstages: Das sind der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, die Freie Hansestadt Bremen und die Handelskammer Bremen.
Bewerben kann sich jedes mittelständische Unternehmen unabhängig von der Branche, das grenzüberschreitend tätig ist und außergewöhnliche Erfolge im internationalen Rahmen vorweisen kann. Hierbei kann es sich sowohl um einen Hersteller und Zulieferer wie um einen klassischen Außenhändler oder einen Dienstleister, zum Beispiel im Logistik- oder Lagerbereich, handeln. Ausgezeichnet werden können innovative Leistungen in der Produktion, Marketing, Einkauf und Verkauf oder Service. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg (qualitatives Wachstum) spielen Kriterien wie die strategische Erschließung neuer Märkte, die Nutzung neuer, vor allem elektronischer Kommunikations- beziehungsweise Vertriebswege (E-Commerce) sowie neue partnerschaftliche Kooperationen eine Rolle. Ein preiswürdiges außenwirtschaftliches Engagement sollte beschäftigungswirksam sein. Ein weiterer Aspekt ist die Nachhaltigkeit des im Ausland erzielten Erfolges verbunden mit einer Zukunftsstrategie.
Der Preis der Deutschen Außenwirtschaft trägt zur Imagebildung bei und ist ein hervorragendes Marketings- und Motivationsinstrument. Dies zeigen die Erfahrungen der bisherigen Preisträger, der Digiso- und-Electronik GmbH aus dem Jahre 1999 und der C. H. Erbslöh KG aus dem Jahr 2001. Digisound ist mittelständischer Marktführer bei akustischen Signalgebern. „Die Auszeichnung hat uns in unserer Kommunikationsarbeit sehr geholfen“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter, Rudolf Weiler. „Sie hat unser Ansehen verbessert. Besonders zu spüren aber war die Innenwirkung: Unsere Mitarbeiter verbanden damit eine Anerkennung für ihre besonderen Leistungen.“ Auch nach Einschätzung von Carl Hugo Erbslöh, Chef des 1876 gegründeten Unternehmens C. H. Erbslöh, eines Spezialisten für Spezialchemikalien und Industriemineralien, spielt der Preis für die Mitarbeiterbindung eine wichtige Rolle. „Ich habe einen Motivationsschub feststellen können und gesehen, wie der Preis die Identifikation mit dem Unternehmen positiv beeinflusst hat.“ Die Preisskulptur im Empfangsraum werde mit Interesse wahrgenommen. „Unsere Gäste sind beeindruckt von dem, was wir in Europa machen. Wir werden ernster genommen.“
Formlose Bewerbungen können bis zum 30. September 2003 an die Messe Bremen geschickt werden.
Kontakt:
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