Deutscher LandschaftsArchitektur- Preises 2003 auf der ‚Kommunale’ in Nürnberg

07.10.2003

München (07.10.03) Der Landesverband Bayern des Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA) präsentiert sich am 15. und 16. Oktober auf der Messe ‚Kommunale’ in Nürnberg. Neben der Vermittlung fachlicher Informationen über die Arbeit von Landschaftsarchitekten erwartet den Besucher die Ausstellung des Deutschen LandschaftsArchitektur-Preises. Dieser wird vom BDLA alle zwei Jahre an herausragende landschaftsplanerische Arbeiten verliehen. Die siebenköpfige Jury unter Vorsitz von Adrian Hoppenstedt, Präsident des BDLA, hatte in diesem Jahr die schwere Wahl unter 107 eingereichten Arbeiten und vergab zwei erste Preise sowie acht Würdigungen.
Einen ersten Preis erhielt das Projekt „Stadteingang Aalen: Landschafts-Kunst“ von Professor Jörg Stötzer, Berlin. Mit dem zweiten ersten Preis honorierte die Jury das „Städtebauliche, landschaftsplanerische Strukturkonzept für Hamburg-Neugraben/Fischbek 2002“ von cet-0, stadt landschaft architektur aus Berlin und Kunst + Herbert, Hamburg.
Die Juroren betonten in ihrer Urteilsfindung, dass das Projekt „Stadteingang Aalen“ sich durch ein hohes Maß an Innovation auszeichnet, wie mit infrastrukturell bedingten Restflächen in der Landschaft neu und sinnvoll umgegangen werden kann. Am Verkehrsknotenpunkt „Aalener Dreieck“ wurde mit reduzierten Mitteln eine erleb- und wahrnehmbare landschaftsarchitektonische Gestaltung umgesetzt. Das Projekt hebe sich in besonderer Weise vom Alltag der landschaftspflegerischen Begleitplanung mit ihren alltäglichen Kompensationsmaßnahmen ab und zeige wohltuende Perspektiven auf. Es vereine beispielhaft eine großmaßstäbliche, feine Objektplanung mit landschaftsplanerischen Ansätzen.
Als richtungweisend und zukunftsorientiert bezeichneten die Preisrichter das „Strukturkonzept für Hamburg-Neugraben/Fischbek“. Mit dem Konzept werde in mutiger Weise auf das zunehmende Problem reagiert, dass Flächen in städtischen Randbereichen oft nicht mehr in herkömmlicher Weise bewirtschaftet werden können. Besonders hervorgehoben wurde, dass das Strukturkonzept auch für die Prozesse Stadtumbau, Schrumpfung und Rückbau von Städten beispielgebend sei, wo nach Visionen und Nutzungen für frei werdende Flächen gesucht werde.


 

 

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