09.03.2004
München (09.03.04) - Die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern möchte Bauherren/innen und Architekten/innen, die beispielhaft in leerstehende Gebäude und brachliegende Gebiete in den Ortszentren investiert haben, mit dem Bayerischen Bauherrenpreis Stadterneuerung auszeichnen. Der am 5. März 2004 ausgelobte Wettbewerb soll dazu beitragen, die Bedeutung qualitätsvollen Bauens für Gesellschaft und Umwelt sowie des Flächenreservats Stadt bewusst zu machen und weitere Eigentümerinitiativen auslösen. "Die Revitalisierung solcher Reservate hat angesichts des strukturellen und demographischen Wandels und bestehender Abschmelzung in den klassischen Innenstadtlagen einen ganz neuen Stellenwert", betont Innenminister Dr. Günther Beckstein als Schirmherr des Wettbewerbs.
Gegenstand des Bauherrenwettbewerbs sind in Bayern seit 1995 ausgeführte private Gebäudesanierungen, Um-, Erweiterungs- und Neubauten, die durch ihre gestalterische und funktionale Qualität einen herausragenden Beitrag zur Vitalität, Nutzungsvielfalt und Baukultur in Innenstädten und Ortszentren leisten. So wird etwa ein alter Stadel zum Kleinkunsttheater, in einem umgebauten Elektrizitätswerk entstehen Lofts zum Wohnen und Arbeiten, Baulücken bieten Platz für familiengerechte Stadthäuser, auf einer nicht mehr benötigten Fabrikationsfläche entstehen neue Einkaufsmöglichkeiten und Arbeitsplätze. Der Wettbewerb ist ein Beitrag zu der Initiative "Bayerische Innenstädte attraktiv -lebenswert - unverwechselbar".
Quelle: STMI
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