Schülerwettbewerb "Brückenschlag"

Sieger gekürt

 

Wiesbaden   -  03.05.2013

Der Achtklässler Jonas Schöpfer vom Gymnasium Birkenfeld in Rheinland-Pfalz sowie die Neuntklässler Daniel Föhr, Michael Göppel und Sven Rieger der Grund- und Werkrealschule Reinstetten setzten sich mit ihren Modellen „Rainbow“ und „Engineers catwalk“ gegen insgesamt 1532 eingereichte Brückenmodelle durch und dürfen sich über jeweils 500 Euro Preisgeld freuen.

„Der jährlich stattfindende Wettbewerb mit wechselndem Thema hat das Ziel, junge Menschen für den facettenreichen Ingenieurberuf zu begeistern“, sagte der Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, Dr.-Ing. Horst Lenz, im Namen aller beteiligten Ingenieurkammern bei der Preisverleihung im ZDF-Konferenzzentrum in Mainz. Es seien durchweg beeindruckende Modelle, mit denen die Schülerinnen und Schüler eine Jury aus erfahrenen Ingenieuren überzeugt haben. Die Prämierten hätten innovativ, kreativ und konstruktiv gearbeitet. Er unterstrich: „Die Bedeutung der Ingenieurberufe ist hoch. In jedem Mobiltelefon, Auto und Gebäude steckt Ingenieurleistung.“ Umso wichtiger sei es, mit guter Bildungsarbeit die richtigen Anreize für ein Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern und Ingenieurarbeit zu setzen.“

Der rheinland-pfälzische Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann betonte, das Motto des diesjährigen Wettbewerbs sei nahezu symbolisch, „weil er schon seit Jahren erfolgreich eine Brücke schlägt zwischen Schülerinnen und Schülern einerseits und der Vielfalt attraktiver Ingenieurberufe andererseits“. Der Wettbewerb sei zudem etwas Besonderes, weil er von fünf Ingenieurkammern getragen und von fünf Länderbildungsministerien unterstützt werde. „Wir haben in allen Ländern in den vergangenen Jahren viel getan, um die Attraktivität der MINT-Fächer, also von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, zu steigern und die Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern auf diesem Feld zu stärken. Das zeigt, dass alle gemeinsam das Ziel verfolgen, Schülerinnen und Schüler für Berufe in diesem Sektor zu interessieren – dazu zählen natürlich insbesondere die Ingenieurberufe“, sagte Beckmann. Das sei aber nur möglich, wenn es gelingt, bei Kindern schon sehr früh Interesse und Begeisterung für den MINT-Bereich zu wecken und Begabungen zu fördern. Dabei spiele die Zusammenarbeit mit den Ingenieurkammern eine wichtige Rolle.

Neben der Ausstellung aller 30 Wettbewerbsarbeiten erwartete die Gäste der Schnuppervortrag „Abenteuer Brückenbau“ von Prof. Dr.-Ing. Michael Küchler der Fachhochschule Mainz. Die fachkundigen Juroren waren begeistert von den Konstruktionen der Teilnehmer und ehrten die ersten drei Plätze jeder Alterskategorie mit einer festlichen Laudatio. 

Quelle: Ingenieurkammer Hessen

 

 

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