Verleihung des Ulrich-Finsterwalder-Ingenieurbaupreises 2015

Kammer-Vizepräsident Prof. Gebbeken übergab den Preis in München.

 

München   -  02.02.2015

Kammer-Vizepräsident Prof. Gebbeken übergibt Ulrich-Finsterwalder-Ingenieurbaupreis in München.Im Deutschen Museum fand am Freitag, 30. Januar 205, die diesjährige Verleihung des Ulrich-Finsterwalder-Ingenieurbaupreises statt. Den Preis übergab Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken, Vizepräsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau und Vorsitzender der Jury, an Vertreter der Wolfram Kübler, Walt und Galmarini AG für ihr Projekt Kaeng Krachan Elefantenpark in Zoo Zürich. Ausgelobt wurde der Ulrich-Finsterwalder-Ingenieurbaupreis wieder von dem Verlag Ernst & Sohn.

In seiner Rede ging Prof. Gebbeken zum einen auf das Wirken des bedeutenden Bauingenieurs Ulrich Finsterwalder ein und würdigte zum anderen die Leistungen der Preisträger: "Vielleicht hat sich der ein oder andere Preisträger des diesjährigen Ingenieurbaupreises von Ulrich Finsterwalder und seinem Werk inspirieren lassen. Der Preis trägt auf jeden Fall dazu bei, dass nicht nur der Name Ulrich Finsterwalder gewürdigt wird, sondern dass die Ingenieure von heute dazu ermuntert werden, zu zeigen, welche hervorragenden Leistungen weltweit von Ingenieuren erbracht werden."

Zudem warb Prof. Gebbeken dafür, Werbung für den interessanten Beruf des Bauingenieurs zu machen. Dies sei - insbesondere in Zeiten des Ingenieurmangels - wichtig für die Zukunft des Berufstandes: "Wettbewerbe wie der Ulrich-Finsterwalder-Ingenieurbaupreis verstehe ich auch als Instrument zur Werbung für den Beruf Bauingenieur. Es muss uns gelingen, wieder mehr Abiturienten für ein Ingenieurstudium zu interessieren. Denn: Die am Bau tätigen Ingenieure haben zunehmend Probleme, offene Stellen in ihren Büros adäquat zu besetzen. Dieser Trend zeigt sich unter anderem in einer Online-Umfrage der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Mit 81 Prozent der 201 Befragten gab die Mehrheit an, Probleme zu haben. Auch im persönlichen Gespräch mit den Kolleginnen und Kollegen ist der Ingenieurmangel leider ein Dauerthema. Gerade Projekte wie die der Preisträger des Ulrich-Finsterwalder-Ingenieurbaupreises setzen neue Maßstäbe im Bereich des Ingenieurbaus und zeigen damit, wie interessant und vielfältig unser Beruf ist – und welch kluge Köpfe diese Projekte planen und realisieren. Daher meine Bitte: Fühlen auch Sie sich als Botschafter der Bauingenieure. Lassen Sie uns gemeinsam für unsere Arbeit und unseren Berufsstand werben."

►Weitere Informationen zum Preisträger und zum Preis
►Grußwort Prof. Gebbeken

 

 

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