Momentum Magazin berichet über spannendes Projekt
Nimwegen - 28.06.2013
Das Einschwimmen des Bogens der Waalbrücke in Nimwegen (Niederlande) lockte rund 10.000 Besucher an, die sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollten.
Der Einschwimmvorgang begann bereits um 7 Uhr morgens. Dazu musste erst die Waal − der südlichste und größte Arm des Rheindeltas − für den Schiffverkehr gesperrt werden. Am Vortag war mittags für die Operation grünes Licht gegeben worden, nachdem die Vorhersagen für Wind und Wasserfluss innerhalb des Toleranzbereichs waren. Die von der Rijkswaterstaat zugesagte Sperrpause war allerdings bis 17:00 begrenzt. Keine leichte Sache, innerhalb von nur 10 Stunden solch einen Stahlbogen zu installieren. Wie bereits berichtet, war der Stabbogen am Nordufer entlang Waal quasi im Trockendock zusammengefügt worden. In Vorbereitung war der Bogen schon auf zwei Pontons gesetzt und über seine endgültige Höhe angehoben worden. Die temporären Unterstützungspunkte konnten wegen des Einschwimmens nicht an den Enden liegen. Stattdessen wurden Gerüsttürme etwa an den Drittelspunkten durch den Fahrbahnträger hindurch bis zum Bogen angesetzt. Den horizontalen Zug in Längsrichtung übernahmen zwei horizontale Spannglieder zwischen den Gerüsttürmen. Ausreichend gesichert, wurde der Bogen quer aus seinem zeitweiligen Hafen herausbugsiert und musste dann um 90 Grad gedreht werden. Die Pontons wurden dabei mit Stahlseilen vom Ufer aus sowohl gesichert als auch bewegt.
(Quelle: Momentum Magazin)
► Den gesamten Bericht, Videos und Bilder finden Sie hier.
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