16.04.2003
München (03.04.03) Unter der Schirmherrschaft von Herrn Professor Dr. Dr.h.c. Wolfgang A. Herrmann und Herrn Professor Dr. h. c. Lothar Späth beschäftigt sich das diesjährige Forum 2003 mit dem Thema
Unternehmensnachfolge im Mittelstand
Ein Generationenwechsel bei mittelständischen Unternehmen steht bevor. Obwohl die Regelung der Nachfolge für den deutschen Mittelstand eines der wichtigsten Themen ist, scheuen sich die meisten Unternehmer das Thema rechtzeitig anzugehen. Nach einer Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn müssen jedes Jahr 6.000 Familienbetriebe mit fast 40.000 Mitarbeitern ihr Unternehmen schließen, weil die Nachfolgefrage nicht geregelt ist. Dies trifft selbst langjährig erfolgreiche Unternehmen mit guter Kapitalausstattung und ausreichender Liquidität. Das Thema der Unternehmensnachfolge ist somit wirtschaftspolitisch aber auch arbeitsmarktpolitisch von größter Bedeutung. Auch bei so aktuellen Themen wie Basel II spielt die Unternehmensnachfolge eine wichtige Rolle, da eine nicht geregelte Unternehmensnachfolge eine Verschlechterung des Ratings und somit teurere Kredite mit sich bringt. Es müssen geeignete Unternehmer gefunden werden, die in der Lage sind, einen Betrieb zu übernehmen und zu führen. Genau so wichtig ist es, dazu beizutragen, Fehler bei der Übergabe zu vermeiden und die Nachfolge in den Unternehmen langfristig zu sichern.
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