conject zunehmend an Forschungsprojekten beteiligt

17.02.2005

München (16.02.05) – Die Firma conject, das nach eigenen Angaben europaweit führende Softwarehaus für „Immobilien Lebenszyklus Management“, beteiligt sich zunehmend auch an Forschungsprojekten. Ein Beispiel ist GISMO, ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Verbundvorhaben. Dabei geht es um den Aufbau einer internetbasierten Planungstechnologie, die den gesamten Prozess der baulichen Erneuerung im bewohnten Zustand begleiten und effizienter gestalten soll. Projekte wie diese folgen einer einfachen Logik: Bauen im Bestand gewinnt gegenüber dem Neubau immer mehr an Bedeutung. Dabei entsprechen viele Immobilien nicht mehr dem heutigen und schon gar nicht dem zukünftig zu erwartenden Standard.

Die Folge: Zentrale Bauaufgaben liegen verstärkt in der Anwendung kombinierter Neubau-, Umbau- und Instandsetzungsstrategien. conject hat darauf frühzeitig reagiert – mit dem Immobilien Lebenszyklus Management wird die Integration von Informations- und Projektmanagementsystemen sowie Facility Managementsystemen in bestehende Objektakten möglich. Daran arbeitet das Münchner Softwarehaus stetig weiter - gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Forschung.

Das Forschungsprojekt GISMO stellt die Notwendigkeit von hohen Stoff- und Energieflüssen im Baubereich in Frage. So zeigen Untersuchungen über Bewirtschaftungsstrategien des Gebäudebestandes: Durch eine konsequente Strategie der Dauerhaftigkeit können die Gebäudequalität erhalten, die Baunutzungskosten reduziert und die Umweltbelastung verringert werden.

Dafür werden in GISMO eine Reihe von Einzelwerkzeugen zur Optimierung der Sanierung entwickelt. Da die Immobilien meist bewohnt sind, ist die Ablaufplanung im Hinblick auf die zeitlich präzise Durchführung der Maßnahme von besonderer Bedeutung. Wichtige Aspekte sind ferner: Risikovermeidung im Gesamtprozess, Ökologiebewertung im Hinblick auf eine nachhaltige Planung, ein sanierungsspezifisches Raumbuch und Nutzerinformationen und -integrationen in den Sanierungsprozess. Hier kann conject besonderen Nutzen schaffen – auf Basis der conject Projektraumtechnologie werden alle Einzelmodule im GISMO Framework unter einem einheitlichen Dach zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für eine homogene Planungsarbeit und ermöglichen die optimale Koordination von Entwurf und Ausführung. Eine anwenderspezifische Benutzerfläche der Technologie fasst Informationen für die jeweilige Nutzergruppe in Sichten zusammen und ermöglicht eine einfache Navigation direkt von der Plattform aus in entsprechende Spezialanwendungen. Damit wird der Bauherren-Forderung nach integrierten Daten (auch bekannt als digitale Bauakte bzw. Gebäudepass) entsprochen. Der gesamte Entwurfsprozess und die Bauphasen mit allen später eingeflossenen Änderungen sind nachvollziehbar, die Unterlagen vollständig und es kann mit leistungsfähigen Anwendungen die Verwaltung des Gebäudes gemanagt werden. Die mühsame Rekonstruktion von Baudaten entfällt. Am 24.2.2005 erreicht das Projekt einen neuen Meilenstein, dann werden Zwischenergebnisse vorgestellt, das GISMO Framework erstmals präsentiert.

Neben GISMO ist conject in weiteren Forschungsprojekten aktiv, um Innovationen zu gestalten und
möglichst rasch dem Markt zugänglich zu machen: • So arbeitet conject bereits im 6. Rahmenprogramm der EU mit Industriepartnern und Experten verschiedener Fachdisziplinen aus Polen, Slowenien, Deutschland, Finnland, Griechenland, Italien und Norwegen zusammen. InteliGrid umfasst insgesamt 12 Projekte mit einer Fördersumme von 52 Mio €. Ziel ist es, Grid-Technologien im kommerziellen Bereich durch deren Erweiterung mit semantischen Informationen zum Durchbruch zu verhelfen. • Fokus des Projekts MOBIKO ist es, Prozesse im Bauwesen durch die mobile Kollaboration auf Basis von drahtlosen Kommunikationsmedien zu unterstützen. MOBIKO ist eines der Leitprojekte von MobilMedia und mit über 15 Mio. € eine geförderte Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit. conject arbeitet hier zusammen mit den Firmen T-Systems, Nemetschek und der Forschungseinrichtung BIBA an einer Multi-Channel Kollaborations-Plattform zur intelligenten Steuerung eines kooperativen, mobilen und multimedialen Baumanagements.

Quelle: conject AG

 

 

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