Damit Gebäude besser in die Landschaft passen - CeBIT 2009
Saarbrücken - 11.02.2009
Die wengisten Gebäude werden heute noch am Reißbrett entworfen, sondern mit Hilfe von Konstruktionsprogrammen am Computer.
Bislang muteten die Progrmme wenig realistisch an. Insbesnodnerde die Umgebung wirkte stets wie in einem Computerspiel und konnte von daher kaum ernst genommen werden. Saarbrücker Informatiker versuchen sich mit einer Visualisierungstechnik entwickelt, mit der die Planer Gebäuddkomplexe perfekt in die Landschaft einpassen können.
Die Wissenschaftler der Universität des Saarlandes und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) werden die neue Technologie als interaktives 3D-Kino auf der CeBIT 2009 vom 3. bis 8. März in Hannover am Forschungsstand des Saarlandes (Halle 9, Stand B43) vorstellen.
Grundlage bieten die Angaben der Katasterämter, sowie Luftaufnahmen und Geländedaten. Diese Daten werden dann zu virtuellen Dörfern und Städten im Gelände zusammengefügt. Am Bildschirm kann man die Bauten dann drehen und wenden, sie umfliegen oder auch die Innenräume begehen. Wenn dabei das Design eines Neubaus nicht in die Umgebung passt oder den Garten des Nachbarn abschattet, lässt sich das per Mausklick schnell verändern. Dank der dreidimensionalen und naturgetreuen Darstellung der Umgebung können sich Planer vielleicht zukünftg teure Gipsmodelle ersparen.
Am 3. März hält Prof. Philipp Slusallek im Rahmen des future talks (Halle 9, Stand A 54) einen Vortrag zum Thema „Unsere Welt im Rechner: Simulierte Realität statt Second Life“. Die neue Forschungsgruppe „Agenten und Simulierte Realität“ von Prof. Philipp Slusallek am DFKI entwickelt diese 3D-Technologie in Kooperation mit dem Exzellenzcluster der Universität und setzt sie in verschiedenen Industrie- und Forschungsprojekten ein.
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