24.02.2003
WIESBADEN (24.02.03) - Im vierten Quartal 2002 hatten nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes rund 38,9 Mill. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland, 362 000 Personen (-0,9%) weniger als ein Jahr zuvor. Damit hat sich auch im Berichtsquartal der in den letzten vier Quartalen zu beobachtende Beschäftigungsabbau weiter fortgesetzt.
Im Jahresdurchschnitt 2002 waren 38,7 Mill. Personen erwerbstätig, 229 000 Personen (- 0,6%) weniger als ein Jahr zuvor.
Vom Rückgang der Erwerbstätigkeit im vierten Quartal 2002 waren besonders stark die Arbeitnehmer betroffen: Ihre Zahl verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,1% auf 34,8 Mill. Personen, während die Zahl der Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen mit rund 4,1 Mill. Personen noch leicht um 0,2% zunahm.
Nach Wirtschaftsbereichen entwickelte sich die Erwerbstätigkeit im vierten Quartal 2002 weiterhin sehr unterschiedlich:
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Personalabbau vor allem im Produzierenden Gewerbe einschließlich Baugewerbe verstärkt fortgesetzt, und die Beschäftigungsexpansion in den Dienstleistungsbereichen kam fast zum Stillstand.
Nahezu ungebremst war nach wie vor der umfangreiche Beschäftigungsabbau im Baugewerbe (- 171 000 Personen oder - 6,6%). In den Dienstleistungsbereichen insgesamt ist im vierten Quartal 2002 die anhaltende Beschäftigungsexpansion der Jahre zuvor fast zum Stillstand gekommen. Hier gab es im Vergleich zum Vorjahr nur noch geringe Beschäftigungsgewinne (+ 24 000 Personen oder + 0,1%).
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